Der Black Monday, der Montag nach dem letzten Spieltag der NFL, ist traditioneller Weise der Tag der fliegende Bürostühle in der NFL. Head Coaches, Coordinators und General Managers müssen um ihre Jobs bangen. So auch heuer wieder.

Pat Shurmur ist nicht mehr Head Coach der New York Giants. In zwei Saisonen kam der 54-Jährige auf eine Bilanz von nur neun Siegen und 23 Niederlagen. Die Giants müssen sich nun um einen fünften Head Coach nach Tom Coughlin (2015), Ben McAdoo (2016-17), Steve Spagnuolo (interim, ’17) und Shurmur (2018-19) in sechs Jahren umschauen. 9

Gar nicht bis Montag warteten die Cleveland Browns, die Freddie Kitchens nach nur einer Saison bereits am Sonntag entlassen haben. Die Browns konnten die in ihnen gesteckten hohen Erwartungen nicht erfüllen. Der als Head Coach unerfahrene Kitchens bekam dafür am Ende der Saison die Rechnung präsentierte. Auch hier gibt es eine lange Liste der zuletzt gescheiterten Cheftrainer. Pat Shurmur (2011-12), Rob Chudzinski (2013), Mike Pettine (2014-15), Hue Jackson (2016-18), Gregg Williams (2018) und Kitchens sind die sechs Head Coaches der vergangenen neun Jahre, seit Jimmy Haslam Besitzer ist.


Bereits währen der Saison hatten sich die Washington Redskins von Jay Gruden und die Carolina Panthers von Ron Riveria getrennt. Rivera ist mittlerweile zum 30. Head Coach der Washington Redskins bestellt worden.

Keine Sorgen mehr müssen sich die zuvor gefährdeten Head Coaches Doug Marrone (Jacksonville), Matt Patricia (Detroit) und Dan Quinn (Atlanta) machen. Alle drei wurden trotz mäßiger Erfolge von ihren Franchises für 2020 bestätigt. Die Zukunft von Jason Garrett (Dallas) ist noch ungewiss.

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