15 wesentliche Unterschiede zur NFL gibt es in der XFL. Bevor es mit dem Auftaktspiel DC Defenders vs. Seattle Dragons los geht (Samstag ab 19:30 Uhr live auf PULS 24), klären wir die wichtigsten Regeln der Liga ab.

Es beginnt bereits beim Kickoff

Niemand bis auf den Kicker und dem Returner darf sich bewegen, bis der Receiver den Ball gefangen ist. Erst danach geht es für die restlichen 20 Spieler los, die nur 5 Yards voneinander aufgestellt sind. Dadurch sollen zum einen spannendere Returns passieren und gleichzeitig die Sicherheit der Spieler erhöht werden.

Point After Touchdown

Nach einem Touchdown wird nicht mehr gekickt. Dafür gibt es gleich drei Möglichkeit eine Conversion zu erzielen. Einen Punkt aus zwei Yards, zwei aus fünf Yards oder drei aus zehn Yards. Bei einem Interception- oder Fumble-Return-Touchdown der Defense, erhält der Gegner jene Punkte, die ursprünglich anvisiert waren.

Punten? Denk zwei Mal darüber nach

Dass die XFL eine Kicker freundliche Liga wäre, das kann man nicht gerade behaupten. Auch einen Punt wird man sich genau überlegen müssen, denn ein Touchback bringt den Ball ebenso an die gegnerische 35, wie ein Ball Out Of Bounds. Es wird daher mehr ausgespielte 4th Downs geben.

Doppelt hält besser: Der zweifache Vorwärtspass

Einer der interessantesten Regelunterschiede ist sicher der doppelte Vorwärtspass. Anders als in der NFL, in der nur ein Pass nach vorne pro Spielzug erlaubt ist, sind es in der XFL zwei. Vorausgesetzt der erste geht nicht über die Line Of Scrimmage. Also ein Screen Pass, Toss, Shovel – alles was hinter der Anspiel-Linie gefangen wird. Das öffnet ein völlig neues Kapitel im Playbook. Man darf sehr gespannt sein, wie sich das auf den offensiven Gameplan auswirken wird.

Wollt Ihr Elfmeter? Nein! Wollt Ihr Verlängerung? Nein! Was wollt Ihr dann?

Klar, die XFL-Overtime. Jetzt wird es ganz schräg. Die viel gescholtene NFL Overtime wird komplett außer Acht gelassen. Stattdessen kommt es bei einem Unentschieden nach der regulären Spielzeit zu einem Shootout: Die Teams haben jeweils fünf Plays von der 5-Yard-Linie, die je zwei Punkte wert sind. Abwechselnd wird versucht zu punkten. Steht es nach fünf Versuchen unentschieden, geht es abwechselnd mit je einem Versuch weiter. So lange, bis ein Sieger feststeht. Unentschieden gibt es keines mehr.

Ganz wichtig auch: Strafen gegen die Defense bewirken beim erste Mal eine Strafe von einem Yard. Bei jeder weiteren Strafe gibt es umgehend Punkte für die Offense.

Weitere wichtige Besonderheiten:

Catch-Rule: Wie im College reicht ein Fuß im Feld für eine Completion.

Tick-Tock: Die Uhr läuft, mit Ausnahme der letzten beiden Minuten einer jeden Hälfte, durch. Auch bei Incompletions und Out Of Bounds rennt die Zeit weiter. Außerdem hat man als Offense nur mehr 25 Sekunden Zeit, um den Ball ins Spiel zu bringen, anstatt der 40 in der NFL. Das Spiel selbst wird schneller und es wird auch gesamt wesentlich kürzer sein.

Noch mehr dazu gibt es im Podcast zu hören:

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