Trotz schlechter Witterungsbedingungen fanden über 300 Football-Fans den Weg in die SEP-Arena und die sahen ein über lange Zeit spannendes Spiel bei dem am Ende so wie bei allen bisherigen Ice Bowls die Gäste die Trophäe mit nach Hause nehmen konnten.

Dabei hat es für die Rams nach einem punktelosen ersten Viertel gut begonnen: Lukas Huber stellte nach einem 18-Yards-Touchdown-Pass auf 7:0 (PAT Florian Grundtner). Schon bei ihrem nächsten Ballbesitz gelang den Gladiators mit einem 12-Yards-Touchdown-Pass das 7:6, nach einem vergebenen PAT bleiben die Rams in Führung. Aber nur bis zum letzten Spielzug der ersten Hälfte, mit auslaufender Uhr gelingt den Riedern ein 49-Yards-Touchdown-Pass, die anschließende erfolgreiche 2-Point-Conversion bedeutet einen Halbzeitstand von 7:14.

Nach Wiederbeginn endete je ein Drive mit einem Punt, ehe Quarterback Thomas Reingruber über 40-Yards zu einem Touchdown lief. Auch bei der anschließenden Two-Point-Conversion brachte er den Ball selbst in die Endzone; die Rams lagen mit 15:14 wieder knapp voran liegen: 15:14. Aber erneut antworteten die Gladiators postwendend, ein 2-Yards-Touchdown-Run und eine weitere Two-Point-Conversion brachten das 15:22 vor dem letzten Seitenwechsel.

Rams hatten ihr Pulver verschossen

Die Gastgeber fabrizierten bei ihren letzten drei Drives drei Turnovers (zwei Turnover On Downs, eine Interception), die Gäste machen es besser und kamen noch zwei Mal in die Endzone zum dann doch recht deutlichen Endstand von 15:34.

Es bleibt noch viel zu tun für die Rams über den Winter, die auch im dritten Anlauf „ihre“ Ice Bowl ziehen lassen mussten, um für die Meisterschaft der Division 3 bereit zu sein. Auf der anderen Seite zeigten die Neulinge aus Ried eine starke Leistung und scheinen für ihr Debüt in der Division 4 gewappnet.

Ice Bowl III
Gmunden Rams vs. Ried Gladiators 15:34
(0:0/7:14/8:8/0:12)

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