Es wird keine Football WM im kommenden Jahr in Australien geben, wie der internationale Footballverband IFAF bekannt gab. Die Weltmeisterschaft, für die Österreich bereits im Oktober abgesagt hat, hätte vom 29. Juli bis 5. August stattfinden sollen. Zuvor wurde das Turnier kurzerhand vom Herbst auf den Sommer verschoben, auf zwei Tage nach dem Finale der Austrian Football League. Der Absage Österreichs folgten weitere von Frankreich, Mexiko und Kanada.

Verantwortlich dafür ist eben diese Kurzfristigkeit, mit der der australische Verband als Ausrichter mit Terminen jongliert. Den Teilnehmern ist es so nicht mehr möglich zusätzliche Förderungen zu beantragen und/oder nationale Termine zu verschieben. Ein Umstand, der den Aussies offenbar erst sehr spät klar wurde.

Verschiebung auf 2023

Die nächste WM soll nun im Jahr 2023 stattfinden, wieder ist als Austragungsort Australien vorgesehen. IFAF Präsident Richard McLean möchte den Teilnehmern damit mehr Zeit zur Planung geben.

„Dass war keine leichte Entscheidung. Aber das Ganze hatte einen Schneeballeffekt. Nachdem ein Land erklärt hatte, dass es Zweifel an der Durchführbarkeit seiner Teilnahme gibt, haben andere ihre Besorgnis geäußert. Wir haben uns dann nach langer Überlegung entschlossen, die Dinge zu verlangsamen, den Ländern etwas Raum zum Atmen zu lassen, damit sie richtig planen können. Eine Veranstaltung wie diese erfordert staatliche Gelder, deren Organisation bis zu zwei Jahre dauern kann. “

Bereits 2015 konnte eine WM nicht stattfinden, als Schweden, unter der Führung des damaligen IFAF Präsidenten Tommy Wiking, die Organisation komplett in den Sand gesetzt hat. Der daraus entstandene Konflikt sollte den Weltverband mehrere Jahre beschäftigen.

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