Minis
Danube Dragons vs. Swarco Raiders Tirol 15:47
(0:15/0:19/0:7/15:6)
08. September 07 | 14:00 Ravelinstraße, Wien
Officials: Müller / Kuntschik / Balac / Hofbauer / Kainhofer

Jugend
Danube Dragons vs. Swarco Raiders Tirol 19:54
(12:16/0:16/0:16/7:6)
08. September 07 | 16:00
Ravelinstraße, Wien
Officials: Wahl / Kuntschik / Hofbauer / Balac / Kainhofer

Raiders Pressemeldung:
In beiden Partien bewiesen die Nachwuchsspieler der Swarco Raiders, dass sie in der Vorbereitung sehr intensiv und professionell gearbeitet haben. Topscorer der Jugend war der herausragende Running Back und Kicker Lemay Maqueira mit 18 Punkten, der an diesem Tag nur von Minis Running Back / Quarterback Adrian Platzgummer mit 26 Punkten übertroffen wurde.

Minis mit viel Speed zum Erfolg
Bei den Minis kam es zur Neuauflage des letztjährigen Finalspiels, welches die Swarco Raiders von Beginn an dominierten. Fullback Elias Erbschwentner eröffenete mit einem 30 Yard Touchdown Lauf den Punktereigen, Receiver Hannes Lackner legte einen 7 Yard TD-Lauf drauf ehe der große Auftritt von Running Back Adrian Platzgummer begann, der vor der Halbzeit den Ball noch drei Mal in die Endzone zu einer komfortablen 34:0 Führung trug.

Die Minis Defense stand der Offense um nichts nach und lies in der gesamten ersten Hälfte kein einziges First Down zu. Ein sehenswerter "Steal" inklusive 20 Yard Touchdown Lauf vom Linebacker Hannes Lackner und der vierte Touchdown von RB Adrian Platzgummer bedeutete eine 47:0 Führung zu Beginn des vierten Viertels. Die Danube Dragons jedoch gaben nicht auf und erzielten verdienterweise noch zwei Ehrentouchdowns kurz vor Spielende.

"Das Spiel hat uns bewiesen, dass wir uns gegenüber dem Frühjar stark steigern konnten. Jedoch der schwerere Gegner steht uns mit den Dodge Vikings noch bevor. Diese konnten sich im Frühjar gegen die Dragons im zweiten Spiel klar durchsetzten und es ist anzunehmen, dass sie zumindest so gut sind wie wir", so die erste Analyse von Offense Coordinator Florian Grein.

Jugend mit viel Power zum Erfolg
Vor dem Jugendspiel war es für die Coaches der Swarco Raiders sehr schwer einzuschätzen, wie stark der Gegner war. Zum einen hatte man es mit den Danube Dragons mit dem regierenden Jugendmeister zu tun, zum anderen gab es im Frühjahr keine direkte Begegnung. Doch beim ersten Angriff zeigten die Tiroler gleich was dieses Jugend Team heuer auszeichnet: Power und Kraft an der Line, Geschwindigkeit bei den Skill Players. Die Offense Line blockt ein riesen Loch auf, RB Lemay Maqueira sprintet durch und erreicht 50 Yards später unberührt die Endzone der Drachen. Mit seinem ersten von insgesamt sechs Extrapunkten unterstreicht er auch die nahezu perfekte Leistung der Special Teams an diesem Nachmittag.

Nachdem die Swarco Raiders Defense die Drachen zum punten zwingt, misslingt der Longsnap und die Swarco Raiders Offense klopft wieder an der Drachen Endzone an, ehe sich Fullback Dominik Thaler mit einem 1 Yard Lauf durchtankt. Danach eine an diesem Tag seltene Unachtsamkeit der Passverteidigung und die Dragons nutzen sie prompt mit einem 49 Yard Touchdown Pass aus. Doch die Special Teams konnten sich auch hier wieder auszeichnen und blocken den Extrapunkt. Ein Fumble der Swarco Raiders Offense bringt die Dragons wieder in Ballbesitz, die ihrerseits einen vierten Versuch mit einem Punt-Fake ausspielen und knapp vor die Raiders Endzone kommen. Der Dragons Quarterback beendet den Drive mit einem Sneak. Allerdings können die Swarco Raiders Special Teams diesen Extrapunkt wieder vereiteln. Im zweiten Viertel drehen die Swarco Raiders wieder voll auf, zuerst erläuft Fullback Dominik Thaler einen schönen 7 Yard Touchdown-Lauf, ehe er im nächsten Defense Drive als Linebacker den Ball durch eine Interception abfängt. Postwendend erläuft der erst 15-jährige Quarterback David Zangerl einen 25 Yard Touchdown Lauf. Somit geht man mit einer 32:12 Führung in die Halbzeit.

Im dritten Viertel erobert DL Michael Habetin ein Fumble und belohnt sich im darauffolgenden Offense Drive als Tight End selber mit einem 15 Yard Touchdown Pass. In der nächsten Angriffserie ist es erneut der junge Quarterback David Zangerl, der sich mit einem Sneak in die Scorerliste einträgt. Im vierten Viertel erhöht Backup Running Back Nico Lechner mit einem 15 Yard Touchdown Lauf zum 54:12, ehe kurz vor dem Spielende den Dragons noch ein Touchdown gelingt.

"Ich bin mit meinem Team sehr, sehr zufrieden. Jedes einzelne Kraft- und Athletiktraining in der langen und harten Off-Season hat sich heute bezahlt gemacht. Wir haben gegen ein physisch sehr gut entwickeltes Jugendteam gespielt, aber es hat sich heute klar gezeigt, dass wir in Punkto Kraft und Schnelligkeit trotzdem überlegen waren", so der erleichterte und stolze Jugend Headcoach Jakob Dieplinger.

Pressemeldung Dragons:
Der hohe Pegelstand der Donau machte es für die Danube Dragons notwendig, den Spielort zu verlegen. Der Pegelstand der Leistungen sowohl des Mini- als auch des Jugendteams erwies sich jedoch noch weit von einem Höchststand entfernt: die U12 unterlag gegen die Raiders 15:47, die U16 mit 19:54.

Minis: Danube Dragons vs. Swarco Raiders Tirol 15:47
Die beiden Finalisten des Vorjahres trafen gleich im ersten Saisonspiel der Miniklasse aufeinander. Die Tiroler zeigten sich nicht nur körperlich weit überlegen, sondern auch technisch und taktisch bestens eingestellt. Die kleinsten Drachen hingegen konnten nie zu ihrem Spiel finden und verteilten zudem noch Gastgeschenke in Form von Fumbles. Nachdem die Gäste gleich in Führung gegangen waren, verloren die Minis bereits in ihrem ersten Drive den Ball, die Raiders ließen sich nicht lange bitten und legten einen Touchdown zum 00:15 nach.

Auch im zweiten Viertel vergaben die kleinen Drachen Einladungen zum Touchdown an die Gäste mit zwei weiteren Fumbles. Die Folge war der Halbzeitstand von 00:34.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnten die Mini-Dragons-Defense zum ersten Mal einen Drive der Tiroler-Offense – praktisch personenident mit der Defense der Gäste – halten. Die Angriffsformation der Drachen aber konnte nach wie vor keinen Raumgewinn erzielen, die Raiders hingegen gleich darauf aber schon: Sie erhöhten auf 00:47.

Nachdem jetzt auch die Gäste Backups aufs Feld brachten, konnten sich die Dragons besser behaupten und durch Quarterback Christian Grossmann und einem erfolgreichen Zusatzversuch durch Jakob Schmölzer auf 08:47 zum ersten Mal Punkte auf das Scoreboard bringen. Schmölzer war es auch, der den Ball wenig später durch eine pass-interception eroberte und die Offense wieder auf das Spielfeld brachte. Abermals sorgten Grossmann und Schmölzer für Punktezuwachs, diesmal in der anderen Reihenfolge: Touchdown Schmölzer, Zusatzpunkt Grossmann.

Fazit: Die Mini-Dragons stehen zu Beginn der Saison noch weit hinter ihrem Leistungvermögen und müssen sich bis zum nächstwöchigen Spiel gegen die Dodge Vikings entscheident steigern, um in der Meisterschaft ein Wörtchen mitreden zu können.

Jugend: Danube Dragons vs. Swarco Raiders Tirol 19:54
Ein ähnliches Bild der Kräfteverhältnis zeigte auch das zweite Spiel des Nachmittags: Die Jungdrachen verteilten wie ihre kleinen Kollegen Gastgeschenke am laufenden Band und konnten sich gegen die ebenfalls wieder körperlich – aber auch hinsichtlich des Spielverständnises – deutlich überlegen Altersgenossen aus Tirol im ganzen Spiel nie behaupten.

Die Raiders zeigten gleich zu Beginn, dass sie nach Wien gekommen sind, um zu gewinnen und legten einen schönen Touchdownlauf zum 00:08 (PAT-Kick erfolgreich) hin. Die ersten Angriffsversuche der Dragons jedoch brachten keinen entscheidenden Raumgewinn, sodass gepuntet werden musste. Der gesnapte Ball ging aber weit über den Kicker hinaus und konnte von diesem in Bedrängnis nur auf der eigenen 10 Yards Linie gesichert werden. Die Dragons-Defense hielt den anstürmenden Gästen dreimal stand, eine unnötige Strafe brachte den Raiders jedoch neuerlich vier Angriffsversuche, diesmal knapp vor der Goalline. Zweifach eingeladen konnten die Tiroler gar nicht anders, als einen Touchdown zu erzielen und auf 00:16 (PAT wieder gut) davonziehen.

Dagegen schafften es die Jungdrachen nie gegen die körperlich ausgesprochen massiven Tiroler Jugendlichen durch Laufspiel entscheidenden Raumgewinn zu erzielen. Also setzte man auf Pässe und zwar mit Erfolg: Mathias Jedelsky pflückte den vom Quarterback Daniel Marinkovic schön geworfenen Ball aus der Luft und legte die restlichen Yards bis in die gegnerische Endzone zum 06:16 (PAT blocked) zurück.

Nachdem der Ball durch einen Tiroler Fumble (erobert von Jakob Baran) wieder in die Reihen der Gastgeber gelangte, war wieder ein Touchdown fällig: Durch schönes Passspiel bis knapp vor die Goalline der Raiders vorgedrungen, legte Quarterback Daniel Marinkovic den letzen Yard selbst zurück und verkürzte auf 12:16 (der Zusatzversuch bracht durch schlechten Snap wieder nichts ein).

Das zweite Viertel gehörte dann zur Gänze den Tirolern, sie erhöhten auf 12:32, einmal begünstigt durch eine pass-interception. Knapp vor der Pause konnten die Drachen den Ball nach einem Fumble erobern (Lukas Schuh). Die beiden Passversuche von Marinkovic brachten jedoch nichts mehr ein.

Nach der Pause ging das Spiel leider wieder den gewohnten Gang: die Raiders nutzten Gastgeschenke durch Fumbles beinhart aus und stellten durch zwei weitere Touchdowns auf 12:48. Damit war nach sieben Minuten Spielzeit im 3. Spielabschnitt die Mercy-Rule in Kraft.

Jetzt erst wurde von den Coaches der Raiders ihren sonst fast durchgehend auf dem Feld stehend Spielern – die teilweise schon von Krämpfen geplagt wurden – eine Ruhepause gegönnt und die Backups zum Einsatz gebracht. Auch diese konnten noch einen Touchdown zum 12:54 drauflegen (PAT-Kick geblockt), mussten sich dann aber doch noch einmal geschlagen geben, als die Dragons-Offense ihr Laufspiel nun gegen sie etablieren konnte. Markus Laaber und Christoph Gragl erzielten Firstdowns in Serie, Laaber schließlich dann den Touchdown zum 19:54 (PAT-Lauf durch Jakob Baran).

Fazit:
Auch ersatzgeschwächte Jungdrachen sollten nicht so fehleranfällig agieren und einen sowieso körperlich und spielerisch stärkeren Gegner nicht damit das Leben leichter machen. Auch bei den Jugend-Dragons ist die Form zu Saisonbeginn noch entschieden von dem Niveau entfernt, das es braucht, vorne mitspielen zu können.

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