Die Cincinnati Bengals und Miami Dolphins haben ihre neuen Head Coaches gefunden. Gekannt hat man beide Namen bereits, offiziell wurde es erst jetzt. Warum? Beide Trainer waren in der Super Bowl LIII involviert.

Die Cincinnati Bengals werden mit Zac Taylor in die neue Saison gehen. Der war bisher nicht nur QB Coach unter Sean McVay bei den Los Angeles Rams, sondern ist ein Rückkehrer nach Ohio: 2016 war er bereits Offense Coordinator in Cincinnati. Ob er aus Andy Dalton noch was rausholen kann, oder ob man sich offensiv neu orientieren wird, darauf wird es spätestens Ende April beim Draft eine Antwort geben. Generell ist Taylor noch ein relativ unbeschriebenes Blatt. Die Offense der Rams war meist effektiv, beruht aber auch auf einer recht einfachen Methodik, namentlich der Play Action. Das spürten sie auch vergangenen Sonntag, als New England ihnen ihre Offense abstellte. Der Staff ist noch nicht komplett, den Bengals fehlt noch ein Defense Coordinator.

Von New England nach Miami

Zumindest einen stärker klingende Namen haben sich die Miami Dolphins geholt. Brian Flores ist der nächstes Defense Coordinator der New England Patriots der anderswo Head Coach wird. Er folgt damit Romeo Crennell (2005 Cleveland), Eric Mangini (2006 New York Jets) und Matt Patricia (2018 Detroit). Allesamt sicher gute Coaches, keiner feierte jedoch außerhalb des Systems Belichick große Erfolge. Warum man sich in Miami von Adam Gase getrennt hat, der beim Divisionsrivalen Jets angedockt hat und nun auf Flores setzt? Es sei „seine Intelligenz und seine Führungsqualitäten“, sagt Chris Grier, der General Manager des AFC-East-Rivalen.

Mike Clay hat eine Übersicht aller Coaching Position der NFL zusammengestellt:

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