Amstetten verliert auch sein siebentes Spiel, obwohl es anfangs für die Thunder gegen die Steelsharks Traun noch recht gut aussah.

Die Hausherren legten einen Blitzstart hin und gingen mit ihrem ersten Drive über Jeremy Cornelius nach Pass von Quarterback Lukas Kerschbaummayr  mit 7:0 in Führung. Nach einem Fumble von Martin Dorner, den Alexander Aigner für die Thunder recovern konnte, erhöhten die Niederösterreicher mit dem nächsten Touchdown-Pass von Kerschbaummayr auf seinen Bruder Stefan Kerschbaummayr auf 14:0. Beide PATs erledigte Oliver Kammerhofer. Ein früher Schock für die favorisierten Gäste aus Traun. 

Es gab eine Erholung im Form des Anschluss-Touchdowns, als John Uribe Runningback Felix Stadler in der Endzone zum 14:7 fand. Bei dem Stand wurden auch zum ersten Mal die Seiten gewechselt.

Im zweiten Viertel gelang der Steelsharks Defense dann der erste Stop der Thunder Offense und in Folge sogar der Ausgleich nach einem Uribe Pass auf Mathias Berghammer (alle PATs Michael Schachermayr).

Es folgte ein langer Drive der Thunder, der sie bis kurz vor die Endzone der Gäste führte endete mit einem Fumble von Michael Halbartschlager, den Michael Punzenberger für die Steelsharks herbeiführen und sichern konnte. Weitere Punkt konnte man aus dem Turnover nicht herausschlagen, bei 14:14 ging es in die Kabinen.

Hochspannung in Hälfte zwei

Das Spiel blieb auch nach Wiederbeginn komplett ausgeglichen. Zunächst legten die Gäste zum 14:21 und ihrer ersten Führung im Spiel vor. Wieder war die Kombination Uribe-Berghammer dafür verantwortlich. Postwendend kam der Ausgleich – ebenfalls über eine Kombi, die schon erfolgreich war: Kerschbaummayr auf einen Import Cornelius. Das Ganze noch ein Mal in den beiden nächsten Drives. Felix Stadler holte die Führung zurück, wobei es nach seinem Touchdown beim 21:27 blieb, denn erstmals ging ein PAT daneben. Auf der anderen Seiten waren es die Brüder-Connection Kerschbaummayr, die für die erneute Thunder Führung (28:27) sorgte. Aber auch die sollte nicht lange halten. Bereits den Kickoff retournierte Michael Schachermayr zum 28:33. Der bekleckerte sich dabei nicht nur mit Ruhm, denn zum einen verkickte er den nächsten PAT und kassierte zum anderen eine Strafe wegen einer Unsportlichkeit, als er die letzten Yards zur Endzone als Dancing Star in die dorthin petznerte.

Die Seiten wurden zum letzten Mal gewechselt

Das vierte Viertel begann gar nicht nach dem Geschmack der Thunder, fumbelte Runningback Halbartschlager an der eigenen 30. Die Steelsharks konnten in Folge ihren Vorsprung über Florian Nöhmayr zum 28:40 ausbauen. Erstmals führten die Gäste mit zwei Scores. Und es kam noch schlimmer für die Gastgeber. Nach einer Interception von Max Campregher konnte die Defense weiteren Schaden noch abwenden, die zweite wurde aber zum Pick Six für James Gales und damit zum 28:47.

Trotz fortgeschrittener Zeit steckten die Thunder nicht auf. Ein Touchdown der Kerschbaummayrs und ein erfolgreich ausgeführter Onside Kick brachte sie auf 35:47 heran und auch in Ballbesitz. Die Thunder kämpften die letzten Sekunden beherzt, die Steelsharks konnten aber weitere Punkte verhindern und gingen als verdienter Sieger hervor. Trotzdem lässt das Ergebnis die Amstettener noch hoffen, die vor allem zu Beginn des Spiels die Oberösterreich gehörig ins Wanken brachten.

Stimmen zum Spiel:

Gerry Woodruff, Head Coach Wienerwald Amstetten Thunder: „Es war ein hartes und wichtiges Spiel. Es tut weh, dass wir uns den Sieg durch unsere eigenen Fehler genommen haben. Wir haben sehr vieles gut gemacht, aber die Eigenfehler waren der Schlüssel. Wir hoffen, dass wir die Fehler abstellen können und dann in Traun gewinnen können.“

Jason Tillery, Head Coach Steelsharks Traun: „Nach dem 14:0 sind wir aufgewacht. Wir sind selbstbewusst und das haben wir dann auch gezeigt. Wir haben uns viel Respekt in dieser Liga erarbeitet und wollen auch weiter in der AFL spielen.“

AFL Woche 7

Amstetten Thunder (0-7) vs. Steelsharks Traun (1-6) 35:47
(14:7/0:7/14:19/7:14) Spielstatistiken
SA 25. Mai 16:00 Uhr, Umdaschstadion Amstetten

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WernerK.
Gast
WernerK.

Was für einen Respekt? Seit drei Jahren seit ihr Kanonenfutter und nur durch das Zutun eines Vereins aus dem Westen überhaupt noch in dieser Liga. Sportlich habt ihr dort aber nix verloren.

Grammatik
Gast
Grammatik

seiD, lieber Werner.. seiD…