Brad Arbon – Head Coach
Playing in the Eurobowl is an exciting event for both myself and the club. The Vienna Viking are one of the first clubs that I ever heard of in Europe be cause a former coach of mine at Boise State played there (Mark Helfrich) and he recommended to me that if I ever had the opportunity to play in Europe that I should definitely take advantage of it. The Vikings have a great tradition and like the other tea ms that we have played in similar situations (Hamburg, Braunschweig and Innsbruck) we know that we will be facing a quality team with experience in these big games. We will definitely have to play our best game to be able to contend and with the distracti ons that we will have with the National Team and the World Championship, I can only hope that the team is able to travel well and be ready come game time. Luckily I will have a good core of my offense with me in camp and we can sneak away for a couple of minutes here and there to watch film and talk about assignments. I look forward to a cha l lenging game and wish the Vienna organization and team the best of luck.

Joachim Ullrich (Quarterback), Sebastian Tuch (Defensive Back)

Freuen Sie sich, in Wien spielen zu können? Oder hätten Sie lieber in Marburg gespielt? Kann dieser Umstand ein Nachteil für das Team sein?

Sebastian Tuch:
So, wie es entschieden wurde, ist es okay. Es war ein tolles Ereignis in Innsbruck und wir glauben, in Wien wird’s noch besser.
Joachim Ullrich:
Wien ist sicherlich eine schöne Stadt, aber selbstverständlich hätten wir lieber in Marburg gespielt. Das Heimteam hat immer Vorteile: Zuschauer, keine lange Anfahrt, vertraute Umgebung. Aber ich hoffe, dass die Marburger Fans mehr Lärm machen werden als die Wiener. Besonders für die Nationalspieler ist es stressig, an einem Tag zum Spiel zu fliegen und direkt danach wieder zurück. Sicherlich eine Erfahrung, aber nicht angenehm. Vor allem, wenn man vorhat, nach dem Spiel noch etwas zu feiern.

Wann werden Sie in Wien ankommen? Hat das Team genügend Zeit, um nach der Reise zu regenerieren?

Sebastian Tuch: Wir werden einen Tag früher in Wien ankommen, so dass wir Zeit haben, nach der Reise zu regenerieren.
Joachim Ullrich: Geplant ist eine Zwischenübernachtung, um dann am Finaltag einen relativ kurzen Weg zum Spiel zu haben. Dies bringt sicherlich eine gute Regeneration, aber nirgends schläft es sich so gut, wie im eigenen Bett!

Wo liegen die Stärken der Marburg Mercenaries?

Sebastian Tuch: Die Stärken liegen in der mannschaftlichen Geschlossenheit. Die Mercenaries sind ein zusammengewachsenes Team, das sich seit Jahren gut kennt und auch gut versteht.
Joachim Ullrich: Die große Stärke der Mercenaries heißt TEAM. Wir sind recht ausgeglichen und haben auf mehreren Positionen viele sehr gute Spieler. Deshalb sollte man nicht einen oder eine Gruppe herausstellen. TEAM führt unter anderem auch dazu, dass wir, wenn es drauf ankommt, über uns hinauswachsen können. Und in einem Finale kommt es darauf an. Außerdem haben wir eine sehr variationsreiche, flexible Offense und dazu einen der besten Offense Coordinator in Europa, der uns ideal vorbereitet hat und auch im Spiel die richtigen Entscheidungen treffen wird. So liegen unsere Stärken nicht nur auf dem Feld, sondern auch an der Sideline beim Play-Calling.

Gibt es Verletzte oder Abgänge, die Ihnen bei dem Spiel gegen die Dodge Vikings abgehen werden?

Sebastian Tuch: Keine
Joachim Ullrich: Natürlich schmerzen die Langzeitverletzungen von Lemuel Watkins und Patrick Trumpfheller. Aber wir haben ins Innsbruck gezeigt, dass wir die nötige Tiefe haben, einige Verletzte zu verkraften.

Sie haben im Semifinale gegen Swarco Raiders Tirol gewonnen, die ihrerseits die Vikings 24:14 besiegt haben. Auf dem Papier sind die Raiders somit stärker als die Wiener. Ist demnach die Euro Bowl für Sie überhaupt noch eine sportliche Herausforderung? Oder gehen Sie davon aus, ein "leichtes Spiel" zu haben?

Sebastian Tuch: Ein ‚leichtes Spiel‘ wird es mit Sicherheit nicht werden, denn die Dodge Vikings stehen immerhin auf Nr. 1 der AFL und sind trotz verlorenem Spiel gegen die Swarco Raiders Tirol die stärkste Mannschaft in Österreich und eine der fünf stärksten in Europa. Dort wird seit Jahren sehr guter Football gespielt.
Joachim Ullrich: Solche Vergleiche sollte man niemals anstellen. Zumindest nicht auf diesem Niveau. Wir werden bestimmt kein leichtes Spiel erwarten. Aber eine gewinnbares Spiel – so wie jedes Wochenende!

Wie schätzen Sie die Dodge Vikings ein? Mit dem Augenmerk worauf trainieren sie bzw. haben Sie trainiert?

Sebastian Tuch: Die Dodge Vikings sind ein vielseitiges Team. Hier muss man auf alles vorbereitet sein.
Joachim Ullrich: Laut EFAF-Ranking sind sie das Nr. 1 Team in Europa und das sicher nicht zu Unrecht. Sie haben einen großen Namen im europäischen Football und ich habe großen Respekt vor der Organisation, der Tradition und den Erfolgen des Teams. Allerdings ist das kein Grund, warum wir nicht gewinnen sollten, um ab dem 1. Juli das Nr. 1 Team in Europa zu sein.

Interview provided by Dodge Vikings

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