Wie war die Erfahrung Österreich bei den der European Junior Championships 2011 zu vertreten?
Andreas Hofbauer: Die Junioren Europameisterschaft war eine der besten Erfahrungen, die ich bisher im Football machen durfte, weil wir als Favoriten nach Sevilla fuhren. Niemand erwartet von uns, dass wir das Turnier gewinnen und so waren wir schon im ersten Spiel gegen Deutschland hoch motiviert, weil es hier auch eine starke Rivalität zwischen den beiden Nationen gibt. Von da weg lief für uns alles nach Wunsch. Ich hoffe, wenn wir diesen Sommer hier in Texas die WM spielen, dass wir diesen Mannschaftsgeist wieder mitbringen. Ich freue mich sehr darauf.
Wie ist der Wettbewerb hier bei der International Bowl im Vergleich zu den European Junior Championships?
Natürlich sind die Athleten hier die besten Spieler der Welt in ihrer Altersklasse und das Niveau ist dadurch noch höher als in Europa. Aber ich denke, wir Europäer nähern uns dem Level der Kanadier, Mexikaner, Samoaner und Japaner an. Europa wird immer besser, und Football wird bei uns immer größer und größer. Wir haben jetzt an die 10.000 Besucher im Stadion, wenn mein Team [Anm.: die Swarco Raiders] spielt. Ich denke in ein paar Jahren könnte es ein europäisches Team schaffen, eine Weltmeisterschaft auch zu gewinnen.
Welche Erfagrungen hoffst Du von der International Bowl mitnehmen zu können?
Ich hoffe für mich, dass ich zeigen kann, wozu ich fähig bin. Aber auch das Rundherum hier ist großartig. Man lernt Menschen aus den verschiedensten Gegenden der Welt kennen, ihre Kulturen und ihre Verhaltensweisen. Ich denke, das ist das tolle an diesem Spiel hier. Du siehst hier keinen Rassismus oder Nationalismus. Wir alle sind eine Gruppe. Wir haben einen gemeinsamen Traum, und wir alle folgen ihm. Das ist eine der besten Erfahrungen, die man als junger Mann machen kann.

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