Interessante neue Regeln, ungewohnt aufdringliche Field Reporter die ein wenig Wrestling-Feeling vermittelten, aber am Ende auch durchaus annehmbarer Footballsport wurde am ersten Spieltag der XFL geboten. Ein Auftakt, der in Summe jedenfalls Lust auf mehr machte.

Heute Sonntag geht es mit zwei Spielen (beide Live ab 19:30 Uhr auf Puls 24) weiter mit New York Guardians vs. Tampa Bay Vipers, gefolgt von Dallas Renegades vs. St. Louis Battlehawks.

Defend The District: Washington scored mit allen drei Units

Die DC Defenders (1-0) setzten sich dank dreier Touchdowns in Hälfte zwei und insgesamt drei Takeaways mit 31:19 gegen die Seattle Dragons (0-1) im ersten Spiel der 2020-XFL Saison durch.

Washingtons Quarterback Cardale Jones brachte 16 von 26 Pässen an den Mann für 283 Yards und zwei Touchdowns. » Alle Statistiken des Spiels.

DC’s Scoring Party starteten aber die Special Teams mit einem Blocked Punt von Cornerback Elijah Campbell der danach von Linebacker Jonathan Celestin in Seattles End Zone getragen wurde.

Auf Seiten der Seattle Dragons stach Austin Proehl hervor. Der Wide Receiver fing fünf Pässe für 88 Yards und zwei Touchdowns von Quarterback Brandon Silvers. Der kam insgesamt auf drei Passing Touchdowns, zwei Mal wurde er aber von DC auch gepickt. Der Name Proehl wird einigen bekannt vorkommen: Austin ist der Sohn des zweifachen Super Bowl Champions Ricky Proehl (St, Louis Rams/Indianapolis Colts) und Mitverantwortlicher für die Aufführung der The Greatest Show on Turf. Der Sohn tritt nun ein großes sportliches Erbe an.

Sehenswert ein Double-Flea-Flicker pass von Jones auf seinen Tight End Khari Lee, der danach ebenfalls den Weg in die Endzone der Dragons fand.

Warum die Defenders ihre Namen zurecht tragen: Bradley Sylve baute die Führung mit einem Fourth-Quarter Pick-6 aus.

Houston, wir haben ein Comeback

Das zweite Spiel gewannen die Houston Roughnecks nach einem 12:17 Rückstand noch mit 31:17 gegen die Los Angeles Wildcats.

25 unbeantwortete Punkte sicherten Houston mit ihrem QB P.J. Walker diesen ersten Saisonsieg. Walker passte für 272 Yard und vier Touchdowns. » Alle Statistiken des Spiels.

Einer der Zuckerpässe von Walker auf seinen Runningback Nick Holley.

Zu Beginn sah es für L.A. noch ganz gut aus: Wildcats Quarterback Charles Kanoff machte seinen zweiten Touchdown des Spiels als er Wide Receiver Jordan Smallwood zum zwischenzeitlichen 14:6 traf.

James Butler leitete aber den Sieg für Houston mit diesem Score ein.

 

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