Mit den Junioren-Wölfen ist nicht gut Kirschen essen. Das mussten auch schon die Vienna Knights bemerken, die den Ungarn zu Hause mit 0:47 unterlagen. In Ungarn verfuhr man mit den Gegnern ähnlich. Nach vier (!) Grunddurchgangsspielen standen sie bei einem Punkteverhältnis von 257:24. Richtig gelesen – das sind 64,25 Punkte pro Spiel. Immerhin ließen sie aber auch einen Touchdown pro Partie auch zu. Überflüssig zu erwähnen, dass sie alle vier Spiele gewannen.

Im Finale traf man auf die Debrecen Gladiators. Besser gesagt: hätte man treffen sollen. Die Junioren aus der bekannten Würstel-City trauten sich aber, nach Angaben der Wolves, nicht aufs Spielfeld. Den Wolves wurde die ungarische Meisterschale ohne Spiel überreicht und können sich ab sofort auf den österreichischen Juniors Cup konzentrieren.

Ladies unterliegen Graz
Die Damen der Budapest Wolves Ladies unterlagen den Black Widows aus Graz am Samstag allerdings mit 22:13.

Revenge of the next generation beim SELAF-Playoff
Am Nachmittag des 13. Oktober spielen die Budapest Wolves Juniors gegen die Invaders Juniors. Angelehnt an die Division I-Playoff-Heimniederlage gegen die Invaders findet das Spiel unter dem Motto "Revenge of the next generation" statt. Gleichzeitig ist das auch die Vorpartie zum SELAF-Playoff Budapest Wolves vs. Novi Sad Dukes. Im Grunddurchgang trafen die beiden Teams schon mal aufeinander. In einem sehenswerten Spiel vor rund 2000 Zuschauer auf Margaret-Island drehten die Ungarn nach einem 21:26-Rückstand zur Pause das Spiel um und gewannen sogar noch klar mit 42:26. Das zweite Halbfinale findet zwischen den Beograd Vukovi und den ASVOE Gladiators statt.

Sich in Sicherheit wiegen
Die Budapester und Belgrader gegen fix davon aus, dass sie das Finale erreichen werden. Daher gibt es derzeit schon Verhandlungen ob die CEFL-Bowl, wie sie heuer schon heißt, in der ungarischen oder serbischen Hauptstadt über die Bühne gehen soll. Niemand rechnet mit Novi Sad und Rudersdorf, selbst die SELAF nicht. Der SELAF-Delegierte Gabriel Dielacher sah das Spiel Gladiators vs. Ljubljana, anerkannte zwar die gute Leistung der Burgenländer, sagte aber klar: "Gegen ein serbisches Team haben die Gladiators keine Chance. Das haben sie heuer bereits zwei Mal bewiesen." Gladiators Quarterback Bernhard Kamber dazu: "Da hat Dielacher völlig Recht. Wir sind einfach noch nicht so gut wie die Serben, müssen weiter fleißig üben und trainieren um dahin zu kommen. Daher werden wir nach Belgrad fahren, uns die Stadt ein wenig anschauen, ein Spiel verlieren und wieder nach Hause abzischen. Ist nur ein schöner Wochenend-Ausflug für uns. Wir haben überhaupt keine Chance. Die werden wir allerdings nutzen."

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