Es werden keine Wettbewerbe zugelassen, bei denen die geltenden Abstandsregeln nicht eingehalten werden können, diese seien schlimmstenfalls erst möglich, „wenn es eine Impfung oder wirksame Medikamente“ gegen das Coronavirus gebe, so der Vizekanzler und Sportminister im ORF.

Damit führt die Pandemie Mannschaftssportarten im Amateurbereich nahe an einen gänzlichen Stillstand. Der Spitzensport und der Breitensport können unter Einhaltung von Auflagen (u.a. 2 Meter Mindestabstand) ab 1. Mai wieder aktiv werden. Zwei Wochen danach, gleichzeitig mit dem Hochfahren der Schulen, wird auch Sporttraining für Kinder und Jugendliche „mit ziemlicher Sicherheit“ wieder erlaubt sein.

Pressekonferenz des Sportministers: Keine Lockerungen bei Kontaktsportarten

Keine Bewerbsspiele auf lange Sicht

Für Bewerbsspiele sieht Kogler in absehbarer Zeit schwarz. Das wird von der Entwicklung der Infektionszahlen abhängen, ob es im Herbst wieder Mannschaftsmeisterschaften im Amateur- und Nachwuchssport geben kann. „Das wird im schlimmsten Fall dann möglich sein, wenn es eine Impfung oder wirksame Medikamente gibt“, sagte Kogler.

Sonderfall Kontaktsport

Kogler machte aber auch klar, dass das aber, falls überhaupt, nur für Sportarten ohne Körperkontakt kommen könnte.

„Wir können aus Verantwortungsgründen Körperkontakt nur zulassen, wenn gesichert ist, dass die Betreffenden, die das machen, entweder aus dem gleichen Haushalt kommen oder nachweislich nicht akut infiziert sind.“, so Kogler.

Konkret ging Kogler dabei zwar auf das Beispiel Judo ein, das gelte aber für alle Sportarten, bei denen Athleten Körperkontakt haben.

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