Nach eigenen Angaben kostet die Absage der „March Madness“ (Division I Basketball Meisterschaft) auf Grund der Coronavirus-Pandemie der National Collegiate Athletic Association (NCAA) rund 375 Millionen Dollar.

Die Non-Profit-Organisation wird daher von den ursprünglich geplanten 600 Millionen Dollar nur mehr 225 Millionen an die Sportprogramme der Division 1 Colleges an Förderungen überweisen, wie ein Sprecher der NCAA bekannt gab.

Programme vor dem Aus?

Das wird für viele Schulen und ihre Athletic Departments massive Auswirkungen haben. Mit Streichung der Stipendien, über Entlassungen, bis hin zur kompletten Einstellung von Sportprogrammen muss man rechnen.

Schulen aus reichen Conferences, mit hohen TV-Verträgen für ihre Footballspiele ausgestattet, werden das weniger spüren wie mittelgroße Programme und jene in sogenannten „small markets“, die vom Geld der NCAA angewiesen sind. „Eine Million Dollar ist für uns schon sehr viel“, sagt zum Beispiel Atlantic Sun Commissioner Ted Gumbart, der fürchtet, dass ihm ganze Universitäten weg brechen könnten.

Einsparungspotential hat man bei den Reisekosten und den rund 90 Championships im College Sport, wovon nur ein kleiner Bruchteil gewinnbringend ist. 154 Millionen Dollar musste die NCAA im vergangen Jahr nur den Meisterschaftsveranstaltungen zuschießen.

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