Am 21. Februar 2005 erschien der erste Artikel auf Football-Austria, damals noch in Form eines Blogs gehalten. „Wo zum Teufel ist Keath Bartynski?“, verfasst von Martin Kastner, fand exakt 231 Leser und für uns war das: Der totale Wahnsinn. Das sind ja fast mehr als Bartynski in Hohenems zusehen!? Die erste Monatsstatistik vom März 2005: 1004 Besucher, 12.589 Page Impressions. Hölle! Es folgten knapp 5000 weitere Artikel, die Einrichtung von Foto- und Videoportalen, die Umstellung auf ein Webportal (Mai 2006) und ein weiterer Relaunch in die heutige Form im November 2010.
Die Kennzahlen veränderten sich im Laufe der Zeit recht deutlich. Die Seitenaufrufe von damals, sind heute quasi unsere Leserschaft. Den ersten großen Schub verzeichneten wir im Sommer 2010, als in Frankfurt die WM stattfand. Der nächste folgte ein Jahr darauf zur WM. Heute stehen wir im Jänner bei 13.500 Lesern im Monat (Saisonhoch 2011: 15.500), ein Plus im Vergleichszeitraum des Vorjahres von 59 Prozent (!). 39 Prozent unserer Leser im Jänner 2011 gab es im Jänner 2010 überhaupt noch nicht. Auch die Besuche (+17%) und die Seitenaufrufe (+10%) stiegen an. Zurück gegangen ist die Anzahl der aufgerufenen Seiten (-6%) und die Verweildauer (-25%), was mit der Absenz von Fotostrecken zu tun hat. Die wird es aber, so unsere Technik es will, bald wieder geben. Generell generiert FA mit geschriebenen Content (72.000) nur einen kleinen Bruchteil der insgesamt 2.4 Millionen Page Impressions, die in erster Linie durch Fotos entstehen. Da wir uns aber nach wie vor nicht vermarkten, bis auf Google Ads, ist für uns in erster Linie die Leserakzeptanz und weniger die Anzahl der Klicks auf Bilder von Interesse. Diese Zahlen beruhen auf Google Analytics, laut Alexa befindet sich FA während der Saison unter den Top 1000-Webseiten des Landes. Derzeit sind wir die Nummer 1027 von Österreich.
Zurückzuführen ist dieser Anstieg auf die Großereignisse EM und WM, der damit verbundene Anstieg des allgemeinen Interesses an American Football, die regelmäßigen NFL-Übertragungen auf PULS 4 und die Tatsache, dass wir den Anteil der kostenpflichtigen Artikel in dem Zeitraum dezimiert haben. Womit wir zum Thema iNSIDER kommen. 
Was ist ein FA-iNSIDER und was kann er?
Auf facebook, wo wir mittlerweile auch die 5.000er Grenze durchbrochen haben, waren einige Fans der Seite verwirrt, als ein iNSIDER-Artikel dort verlinkt war. Der Bereich ist allerdings nicht neu, sondern existiert nun bereits seit Mai 2006. Und es wird ihn weiter geben, da wir von den Einnahmen abhängig sind. Im Gegensatz zu anderen Publikationen, die sich durch Förderungen von Verbänden, oder/und Werbung finanzieren, trauen wir unserem Content als solchen schon zu, einen derart hohen Mehrwert für den Endverbraucher/Leser darzustellen, dass der dafür bereit ist 40 Euro im Jahr zu bezahlen. Das soll andere nicht abwerten, jeder sucht seinen Weg, wir denken aber, dass unsere Inhalte sehr stark sind, was sich auch immer wieder darin bestätigt, indem wir die Referenz für eine erkleckliche Anzahl von Folgeartikeln sind. Manchmal auch ungefragt. Die iNSIDER-Inhalte werden in erster Linie in der kommenden Saison Live-Reportagen mit Kommentar sein, wie allgemein ein Teil jenes Contents, den wir uns als Redaktion exklusiv erarbeiten. FA-iNSIDER betrifft auch das Archiv, abzüglich der Pressemeldungen von Dritten.
Ich wünsche Ihnen allen eine wunderbare Saison 2012, die AFL wird ja erstmals als Hin- und Rückrunde gespielt (ein Ur-Ur-Wunsch von uns), und bleiben sie uns weiterhin so treu.
Walter Reiterer

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