Nach den Amstetten Thunder gewinnen nun also auch die Styrian Bears gegen die Alpin Hammers Schwaz. Zwei Teams aus dem Osten Österreichs ([email protected] Devils und [email protected] Lions) bekamen jedoch ihre Lektion im Westen erteilt. Die Playoffs sind für alle sieben Mannschaften noch zu erreichen, aber auch die heuer erstmals sinnvolle Relegationsregelung (deshalb sinnvoll, weil sie auch erstmals exekutiert werden soll), müssen manche Teams im Hinterkopf behalten. Der Abstieg in die vierte Klasse droht einem Team der sieben.
1. Cineplexx Blue Devils (↑)
Nach der verhauten Kür folgte die geglückte Pflicht. Bei den Ljubljana Silverhawks in der CEFL gelang den Emsern noch ziemlich wenig. Mit einer 2:26 Packung verließ man Slowenien, um tags darauf gegen die Amstetten Thunder in Hohenems einen Pflichtsieg einzufahren. Nächste Woche treten die Emser gegen die Alpin Schwaz Hammers an. Beide Teams kennen sich gut und die Hammers sollten in der derzeitigen Schwächephase für die blauen Teufel kein Problem darstellen.
2. Budapest Hurricanes (↓)
In Budapest durfte man dieses Wochenende zusehen und wurde von den Blue Devils im Power Ranking wieder überholt. Drei Spiele, davon zwei Siege, das ist knapp zu wenig für Platz 1 im Ranking, denn die Niederlage passierte obendrauf auch gegen das Team weiter oben. Nächster Gegner der Ungarn sind die Mannen aus St. Pölten. Hier muss man mit einem dritten Sieg der Hurricanes rechnen. 
3. Red Lions Hall (↑)
Unterschätzen durfte man die roten Löwen nie, überschätzen darf man sie aber auch nicht. Der für mich erwartete Sieg gegen die Generali Invaders katapultiert die Red Lions auf Platz drei im Ranking. Drei Spiele gespielt und zwei davon gewonnen. Ein Platz im Playoff nimmt für die Löwen plötzlich konkrete Formen an. Das nächste Spiel wird ein Rivalry-Kracher: Red Lions Hall vs. Alpin Hammers Schwaz vs. und die Chanchen für einen Sieg der Löwen stehen momentan gar nicht mal schlecht.
4. Generali Invaders St. Pölten (↓) 
Der ehemalige AFL Klub und Silverbowl-Champion tut sich sichtlich schwer mit seinen Spielen in der Division 2. Erst knapp gegen die Styrian Bears zu Hause gewonnen und danach haben sie eine herbe Niederlage in Hall einstecken müssen. Das ist für die Männer aus dem Herzen Niederösterreichs sicher hart. Der nächste Gegner wird nur noch härter: Gegen Budapest muss mehr Power her, keine einseitigen Calls aus der Coaching Box und nur perfekte mentale Vorbereitung können zusammen das richtige Rezept für einen Sieg gegen die Ungarn sein.
5. Styrian Bears (↑)
Die Steirer versagen nicht, wenn sie mal unter Druck stehen. Ein spannendes Spiel gegen die Alpin Hammers, welches bis kurz vor Schluss auf der Kippe stand, bewies, dass die Bears es doch noch können. Eine gute Pre-Game Vorbereitung geht einem solchen Spiel immer voraus und Headcoach Daniel Preininger zeigte, dass er Eki Tara etwas voraus hat, nämlich sich schneller auf den Gegner einstellen zu können. Next Stop: Amstetten Thunder. Ein starker, aber machbarer Gegner. Für beide Mannschaften allerdings. Diese Teams sind sich von den Spielanlagen her sehr ähnlich und daher erwarte ich ein enorm spannendes Spiel im Umdasch-Dome.
6. Alpin Hammers Schwaz (↓)
Was nach oben steigt, das kommt auch garantiert wieder runter. In diesem Falle fiel der Hammer in Graz auf den Boden. Die Styrian Bears dominierten die erste Halbzeit und in der zweiten Halbzeit gelang es den Hammers nicht mehr das aufzuholen. Eki Taras Team muss sich schneller auf den Gegner einstellen, dieser Fehler kostete auch schon in Amstetten den Sieg. Gegen die Cineplexx Blue Devils muss mehr her, als in das in den letzten beiden Spielen Gezeigte, denn sonst wird es auch mit dem Playoff Spot ganz knapp
7. Amstetten Thunder (↓) 
Der „Tony Simmons-Effekt“ war wohl nur ein kurzes Aufblitzen von Qualität, denn die Blue Devils ließen keine Zweifel an ihrer Überlegenheit gegenüber den Niederösterreichern. Wohin der Donner rollt, das wird sich nächste Woche gegen die Bears zeigen. Verliert man auch dieses Spiel, dann muss man sich in Amstetten fragen was die Sache außer Kosten sonst noch gebracht hat, denn die Relegation scheint näher, als man in Amstetten momentan wohl denkt.

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