Woche 8 war, was Verletzungen betrifft, keine allzu gute. In der AFC North erwischte es den Nummer 1 Runningback der Liga Le’Veon Bell (Pittsburgh, Knie) und Wide Receiver Steve Smith (Baltimore, Achilles). Für Smith bedeutet die Verletzung vermutlich auch das Ende seiner Karriere. Für beide Mannschaften stellen die Ausfälle von offensiven Schlüsselspieler in der Phase eine mittlere Katastrophe dar. Mit drei bzw. fünf Siegen Rückstand auf die von Sieg zu Sieg eilenden Cincinnati Bengals, ist der Divisionstitel schon in weiter Ferne und die Saison beider droht frühzeitig zu Ende zu gehen, sollten die New York Jets (East) und Oakland Raiders (West) ihre derzeitige Form konservieren können.
Donnerstagnacht schlug Cincinnati Cleveland und steht zum ersten Mal in seiner Geschichte bei 8-0. Die Connection Andy Dalton auf Tyler Eifert nimmt langsam Brady-Gronkowski Ausmaße an. Die vergangenen vier Saisonen erreichten die Bengals das Playoff, um dort im ersten Spiel auszuscheiden. Im Jänner 2016 könnte sich das ändern. Zwei Mal standen die Tiger bisher in einer Super Bowl, in beiden unterlag man San Francisco mit vier Punkten Unterschied. Ein unwahrscheinliches Szenario für den kommenden Februar. Bei der letzten Super Bowl mit Bengals Beteiligung übernahm übrigens George Bush gerade das Amt des US Präsidenten. Von Ronald Reagan. Die Zeit wäre zumindest gereift, vielleicht ist sie auch reif.
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