Eine starke Defensivleistung und eine Offense, die da war als sie gefragt war reichten den Broncos zum 24:17-Heimsieg über die favorisierten Pittsburgh Steelers.

Denver hielt mit den Gästen von Anfang an mit, ließen den Steelers zwar den Löwenanteil an Plays (76-53), First Downs (25-17), Yards (527-308) und Ballbesitz (35-25), Punkte machten aber die Hausherren mehr.

Das lag vor allem an den Turnovers (4) der Steelers, die Denver bestrafte.

Trotz einer herausragenden Leistung von Pittsburghs Receiver Ju-Ju Smith-Schuster, der Pässe 189 Yards, darunter einen 97-Yards Touchdown-Pass von Ben Roethlisberger fing, reichte es nicht für den siebenten Steelers Sieg in Serie.

Das lag vor allem daran, dass es bei dem einen Touchdown-Pass auch blieb. Als Roethlisberger die Chance hatte das Spiel kurz vor Ende auszugleichen, warf er seine zweite Interception im Spiel auf Game Winner Shelby Harris, die Denver den Sieg brachte.

Lindsay im Rookie-Rennen

Herausragend in Denvers Offense war einmal mehr die Leistung von Runningback Phillip Lindsay, der in nur 14 Versuchen über 110 Yards und einen Touchdown lief. Der Undrafted Free Agent ist mit insgesamt 780 Rushing Yards und sechs Rushing Touchdowns auch mit im Rennen um den Rookie Of The Year NFL-Award.

Chargers zurück auf der Siegerstrasse

Auch der Divisionszweite in der AFC West, die Los Angeles Chargers, die gegen Denver in der Vorwoche den Kürzeren gezogen haben, haben sich davon wieder erholt. Zwar gerieten sie kurzfristig gegen die Arizona Cardinals mit 0:10 in Rückstand, am Ende siegten die Kalifornier aber klar mit 45:10.

Hauptverantwortlich dafür waren die Arme von Quarterback Philip Rivers. Der brachte die ersten 25 Pässe im Spiel an seine Receiver, am Ende sollten es 28 von 29 sein dir ihr Ziel für 289 Yards und drei Touchdowns fanden. Die Runningbacks Melvin Gordon (2) und Austin Ekeler (1) steuerten drei weitere Scores bei.

Für das Playoff-Bild bedeuten die Ergebnisse, dass die Chargers mit 8-3 auf dem fünften Platz der AFC liegen, die Broncos verbessern sich mit 5-6 auf Rang 11. Platz 6 ist allerdings nur einen Sieg entfernt. Das gilt allerdings auch für Cincinnati, Miami und Tennessee. Indianapolis, das gegen Miami zum fünften Sieg in Serie stürmte, liegt mit 6-5 auf Platz 7 auf der Lauer.

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