Bereits seit Tagen kursierten Gerüchte, dass der Abschied von Rivers nah ist. Nachdem bekannt geworden war, dass er mit seiner elfköpfigen Familie seinen Wohnsitz von Kalifornien nach Florida verlegt hatte, folgt nun Gewissheit: Rivers wird ein Free Agent.

Kein anderer Spieler hat das Spiel der Chargers so geprägt wie Rivers. Im NFL Draft 2004 wurde er zunächst von den New York Giants an vierter Stelle gezogen. Als klar wurde, dass der von den Chargers gezogene Eli Manning keinesfalls nach San Diego möchte, tauschten die beiden Franchises kurzerhand die Quarterback. Es sollte für beide eine langfristige Beziehung werden. Manning beendete heuer seine Karriere im Big Apple.

Eli Manning beendete seine Karriere

Nie in der Super Bowl

Der Draft in dem Jahr hatte es generell in sich was Quarterbacks betraf. Neben Manning wurde mit Ben Roethlisberger ein weiterer Quarterback gezogen, der danach zwei Super Bowls gewinnen sollte. Rivers blieb der große Wurf, trotz eines enorm starken Arms, aber verwehrt. Der größte Erfolg war das Erreichen des AFC Championship Games 2008 gegen die New England Patriots. Rivers spielte trotzt eines Kreuzbandrisses durch, die Chargers unterlagen mit 12:21.

Auch 2019 war im Playoff gegen Brady & Co Endstation. Als Mitfavorit 2019 fanden sie aber heuer nicht auf die Strecke zurück und beendeten eine enttäuschende Saison mit 5-11.

NFL Draft: Die Zeichen stehen auf einen Quarterback für LA

Der Umzug nach Florida kann zwei Gründe haben. Entweder will Familie Rivers dort in Zukunft überhaupt leben, oder Vater Philip hängt noch eine Saison dran. Vermutet werden Tampa oder Jacksonville.

Bei den Chargers ist klar, dass sie im nächsten Draft ihren nächsten Franchise Quarterback finden wollen. Dafür haben die Kalifornier den sechsten Pick in der ersten Runde zur Verfügung. Die Augen könnten sich daher auf Tua Tagovailoa (Alabama Crimson Tide) oder Justin Herbert (Oregon Ducks) richten. Backup Tyrod Taylor wird vermutlich 2020 starten, die Zukunft in LA wird aber einem jungen Spielmacher gehören. Das allerletzte Gerücht ist auch das Verrückteste:  Tom Brady (42) könnte in seine alte Heimat Kalifornien wechseln, wenn die New England Patriots seinen Vertrag nicht verlängern.

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