Zwei Jahre Haft lautet das ziemlich harte Urteil gegen den ehemaligen Super Bowl-Helden. Er war es, der am 3. Februar 2008 den alles entscheidenden Pass von Eli Manning fing und die New York Giants gegen die bis dahin ungeschlagenen New England Patriots zum Sieg in der Super Bowl XLII führte.

Am 22. September 2009 wird Burress sein schickes Giants Outfit gegen eine schlichte Gefängniskluft tauschen müssen. Verbrochen hat er aus Sicht vieler Kollegen und Freunde nicht wirklich viel. In einem New Yorker Nachtclub löste sich aus seiner (illegalen) Waffe ein Schuss und traf seinen Schenkel. Ein Gericht verurteilte ihn nun wegen unerlaubten Waffenbesitzes und Gefährdung der Öffentlichkeit zu einer Haftstrafe von zwei Jahren. Dabei reduzierte sich diese nach seinem Geständnis noch, die Staatsanwaltschaft wollte ihn ursprünglich für dreieinhalb Jahre hinter Gitter wissen.

Burress muss damit mindestens 20 Monate in Haft bleiben, bei guter Führung könnte er im Mai 2011 entlassen werden. Burress hofft nach Angaben seines Anwalts Benjamin Brafman, dass er nach seiner Haftstrafe wieder in der NFL spielen kann. Commissioner Roger Goodell nahm zum Fall des 32-Jährigen bisher keine Stellung.

Nicht nur sein Anwalt hadert mit dem Strafausmaß, auch seine ehemaligen Kollegen und US-Medien wundern sich ein aber die Härte mit der das Gericht Burress abgeurteilt hat.

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