Köpfte man vor zwei Wochen noch das Maskottchen der Dragons, nimmt man mit der Sprengung eines Wikingers wieder Anleihe bei Ideen aus diversen Marketingabteilungen bekannter Terrorismusexperten. Da sich über Geschmack bekanntlich streiten läßt, gibt es natürlich immer Personen, welche sich dadurch angegriffen fühlen. Dabei hätte es noch viel schlimmer kommen sollen, wie Football-Austria.com in Erfahrung bringen konnte.

Denn ursprünglich geplant war von G-Freakzzz Boß Christian Vogrinec nicht einen Wikinger in die Luft zu jagen, sondern einen lila Elefanten. Das Vorhaben ist aber am Widerstand von Mitbegründerin Tina Vökt gescheitert. Vökt engagiert sich in ihrer Freizeit für den Erhalt bedrohter Spezies, tritt gegen Tiertransporte auf und ernährt sich ausschließlich von Gräsern und heruntergefallenem Obst. Vogrinec gab dem Drängen seiner Kollegin nach und so konnte wieder ein unschuldiges Tier gerettet werden. Bravo Tina Vökt!

Auch die Falcons widmen sich seit geraumer Zeit dem letzten Besuch der Wikinger. Das Erlebnis dürfte die Falken nachhaltig traumatisiert haben, denn wird darin gar die Entweihung eines Kärntner Heiligtums angedeutet. Das „nach Kärnten“ Schild auf der Südautobahn bei Wien zählt neben dem Eifelturm im Minimundus zu den wichtigsten Erfolgen der Kärntner Außenpolitik.

Ob noch andere Teams auf diesen Flash-Film-Flame-Fight (kurz: FFFF) aufspringen werden bleibt abzuwarten. Die Vikings selbst zeigen keinerlei Ambitionen darauf in Form von selbstprogrammierten Gimmicks einzugehen, zumal sie seit dem Online-Gang der Webseite im Jahr 1961 überhaupt vergessen haben wo sie eigentlich steht. „Hauptsache sie ist Violett und alle Sponsoren sind drauf“, so ein gewissenhafter Alfred N. gegenüber Football-Austria.com.

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