Die Raiders Minis mussten dabei mit 13:25 den Kürzeren ziehen, ihre Jugend gewann ein hochklassiges und bis zur letzten Sekunde spannendes Spiel mit 39:32.

Raiders Minis enttäuschen
13:25 gegen Vikings (6:6/0:13/7:6/0:0)
Als Favorit gingen die jüngsten Tackle Footballer der Swarco Raiders in die Begegnung gegen die aus Wien angereisten Raiffeisen Vikings, mit hängenden Köpfen mussten sie das Feld nach vier gespielten Vierteln wieder verlassen. Im Frühling im Rahmen des ASKÖ-Cups konnten die Vikings von den Tiroler Freibeutern noch mit 42:13 besiegt werden, so machten sich die Coaches der Raiders zurecht Hoffnungen auf einen erneuten Erfolg. Einen Strich durch die Rechnung machte ihnen im speziellen Vikings Running Back Alexander Hertl, der über die gesamte erste Halbzeit nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte. Die Vikings konnten fast jeden Drive mit einem Touchdown abschließen, der erste Offense Spielzug der Raiders resultierte gleich in einen 50yd Touchdown Lauf von Running Back Sandro Platzgummer, in weiterer Folge kontrollierte die Defense der Vikings jegliche Angriffsversuche der Tiroler, beim Stand von 6:19 aus Sicht der Gastgeber ging es in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit präsentierte sich die Defense der Raiders stark verbessert und ließ nur noch einen Touchdown von Vikings Running Back Alexander Hertl im dritten Viertel zu, doch auch die Defense der Vikings ließ nicht locker, einmal konnte Runningback Sandro Platzgummer über 50 yards durchbrechen (Extrapunkt Stefan Achammer), ansonsten hielt die Wiener Verteidigung. Das vierte Viertel blieb ohne Punkte auf beiden Seiten, und die Raiders Minis mussten eine bittere 13:25 Niederlage hinnehmen.

Die Swarco Raiders Minis unter Head Coach Florian Grein haben jetzt vier Wochen zeit, um sich auf das Retourspiel in Wien vorzubereiten. Um noch den Traum eines Minis Finales in Innsbruck zu ermöglichen, müssen die Raiffeisen Vikings mit mehr als 12 Punkte Unterschied besiegt werden, es wartet also eine Menge Arbeit auf die Coaches und Spieler der Tiroler.

Head Coach Flo Grein zeigt sich motiviert: ‚Das war zum richtigen Zeitpunkt ein Wake up Call für unsere erfolgsverwöhnten Minis. Die Einstellung und der Einsatz mancher Spieler war enttäuschend. Das muss sich ändern.‘

Raiders Jugend behält die Nerven
39:32 gegen Vikings (14:8/19:8/0:8/6:8)

Ein wahrlich packendes Spiel wurde den Fans auf der Innsbrucker Wiesengasse beim Spiel der Jugend Mannschaften der Swarco Raiders Tirol und Raiffeisen Vikings geboten. Vier Viertel lang konnte man Nachwuchsfootball auf europäischem Topniveau bewundern, am Ende konnte die Jugend der Raiders knapp aber doch verdient über den zweiten Meisterschaftssieg jubeln.

In der ersten Halbzeit spielten die Hausherren fulminant auf. Trotz zweier Fumbles im ersten Viertel konnte bis zur Halbzeitpause eine 33:16 Führung herausgespielt werden. Eine sehr variantenreiche Innsbrucker Offense verteilte die Bälle auf die Running Backs Andreas Hofbauer und Michael Lagger und mittels Quarterback Philipp Brugger auf seine Lieblingsreceiver Clemens Erlsbacher und Andreas Bertsch. Erwähnenswert auch die Offense Line der Swarco Raiders, die den Ballträgern viel Platz zum Laufen und dem Quarterback genügend Zeit zum Werfen verschaffte. Die Verteidigung präsentierte sich gut vorbereitet und konnte die physisch überlegene Wiener Offense auf einen Score pro Viertel halten, herausragender Spieler war hier Defensive End Johannes Leithmayer, der ein ums andere Mal Sacks und Tackles for Loss verbuchen konnte. Für die Punkte in der ersten Halbzeit waren je zwei mal die Runningbacks Andreas Hofbauer und Michael Lagger und einmal Wide Receiver Clemens Erlsbacher verantwortlich. Erlsbacher verwertete zusätzlich noch drei der vier Extrapunkt Kicks und vier Sekunden vor der Halbzeit ein Fieldgoal aus 30yds Entfernung.

In der zweiten Halbzeit schlich sich der Fehlerteufel bei den Innsbruckern ein, Unkonzentriertheiten speziell in der Offense und in den Special Teams brachten die Wiener Gäste zurück ins Spiel, unnötige Strafen verschlimmerten die Situation nur noch mehr. Im dritten Viertel konnte die Tiroler Offense keine Punkte erzielen, die Vikings erzielten einen Touchdown. Im vierten Viertel konnte Runningback Michael Lagger einen wichtigen Touchdown erzielen, Clemens Erlsbacher vergab jedoch den Extrapunkt Kick, Zwischenstand 39:24 aus Sicht der Freibeuter.

In den letzten Spielminuten versuchten die Vikings alles, um das Spiel noch umzudrehen, zuerst gelang ihnen der Anschlusstouchdown, danach ließ ihre Verteidigung keine Punkte mehr zu und gab ihrer Offense den Ball zurück. Knapp vor der Raiders Endzone und wenige Sekunden vor Schluss konnte Raiders Cornerback Alexander Achammer beim vierten Versuch einen Vikings Pass herunterschlagen, und der Tiroler Sieg war fixiert.

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