Nicht enden wollende Starallüren, eine verpasste Vorbereitung, ein Streit wegen eines nicht zugelassenen Helms, Drohungen gegen den General Manager und schlussendlich die Entlassung. Die jüngste Geschichte von Antonio Brown liest sich wie ein überzogenes Drehbuch eines Diven Drams – mit einem Happy End für nur wenige: Nach dem tabula rasa landete Brown bei den New England Patriots.

Brown geriet mit Oaklands General Manager Mike Mayock aneinander und bedrohte diesen nach dem Gerangel auch noch. Es setzte ein Strafe in Höhe von 215.000 US-Dollar und die  Raiders hätten Brown nicht mehr garantierte 30 Millionen zahlen müssen. Brown bat daraufhin um seine Entlassung, die Raiders kamen dem Wunsch nach. Dabei entschuldigte sich Brown noch kurz davor bei seinem Team und Raiders Head Coach Jon Gruden plante ihn für das erste Spiel gegen die Denver Broncos ein.

Das hielt nur ganz kurz, denn sechs Stunden danach war der Deal mit den Patriots unter Dach und Fach. Ein Einjahresvertrag mit garantierten neun und möglichen 15 Millionen USD. Für manche ging das sogar zu schnell und unterstellen Brown und New England Absicht. Immerhin haben damit die Oakland Raiders mit zwei Draft Picks an die Pittsburgh Steelers die Ablöse für die Patriots bezahlt. Zudem hätten die Steelers den Wide Receiver wohl selbst niemals nach New England ziehen lassen. Die sind auch der erste Gegner der Patriots heuer. Brown ist beim Auftakt gegen sein Ex-Team aber noch nicht spielberechtigt.

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