Zu den zwei konkurrierenden "Verbänden" FIDAF und FIAF kommt noch ein dritter hinzu. Italien wurde mit einem Provisorium zurück ins Boot geholt.

Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, kommt der Berg zum Propheten. Die EFAF traf in der Schweiz zum Thema FIDAF vs. FIAF eine überraschende Entscheidung. Den zwei Verbänden, die sich unter anderem darum streiten wer der "richtige" von ihnen ist, wurde ein dritter vor die Nase gesetzt. Die IIAFA (Italian Interim American Football Administration) führt ab nun, wie das erste I im Namen sagt, die Geschäfte Italiens interimistisch.

Grünes Licht für Bergamo und Parma
Damit gehören die Bergamo Lions und Parma Panthers quasi wieder einem nationalen Verband an, der auch Mitglied der EFAF ist und dürfen im EFAF-Cup (Parma vs. Carinthian Black Lions) und Eurobowl (Bergamo vermutlich vs. Vienna Vikings). Wer in diesem Interimsverband das Sagen hat ist noch nicht bekannt geworden, die EFAF wird dazu ein offizielles Bulletin veröffentlichen, wie EFAF-Präsident Robert Huber gestern ankündigte.

Zeit zu Handeln – Willst du mein Präsident sein?
Den streitenden Parteien wurde klar gemacht, dass der Interims-Verband nur bis Herbst die Geschäfte übernimmt. Bis dahin haben FIAF und FIDAF Zeit sich an einen Tisch zu setzen. Der EFAF war es beinahe unmöglich die Situation einzuschätzen, da beide Parteien von sich behaupteten das beste für den Sport zu wollen und den Football in Italien zu repräsentieren.

Die beiden Streithähne zeigten sich in Folge aber nicht nur einsichtig, sondern boten dem jeweiligen Gegenüber mehr oder weniger den Posten des Präsidenten in ihren Verbänden an (sic!), indem sie sich Stimmrechte zugestanden und auf die Demokratie schworen. Der neue Präsident sollten dann auch eine Idee haben, wie man die entstandenen Schulden in angeblicher Höhe von mehreren Hunderttausend Euro abbaut.

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