Die Styrian Bears verlieren in einer Defense Schlacht knapp gegen die Generali Invaders mit 8:9 und den roten Löwen fegte der ungarische Sturm gewaltig durchs Fell, während die Blue Devils, abseits der Division 2, nur ganz knapp dem französischen Vizemeister unterlagen.

Hier das vierte Division 2 Power Ranking der Saison 2012:
1. Budapest Hurricanes  (↑)
Die Ungarn dominieren in jedem ihrer Heimspiele, verlieren aber gerne „on the road“. Ob das an den Anfahrtszeiten nach Budapest liegt, oder einfach an der überragenden Stärke ihrer Offense, ist noch schwer auszumachen. In der Endphase der Meisterschaft werden die Ungarn selbst mit der Anreise zu kämpfen haben. Erst dann kann man ihre Stärke einschätzen. Dieses Wochenende spielfrei, erwarten die Hurricanes nächste Woche die Amstetten Thunder. Dass die wieder erstarkten Amstettner den Hurricanes Paroli bieten können, ist unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.
2. Cineplexx Blue Devils (↓)
Spiele abseits der Division 2 gewonnen, aber in der Liga selbst erst ein Spiel absolviert. Die Blue Devils dürfen getrost noch immer als Titelaspirant durch gehen. Dieses Wochenende empfangen die Emser die Amstetten Thunder, welche in der Offense erstarkt sind, in der Defense aber noch Schwächen zeigen. Den Blue Devils sollte ein Sieg gegen die Thunder also gelingen.
3. Generali Invaders St. Pölten (↑)
Drei Spiele, zwei Siege. Die Mannen aus der niederösterreichischen Landeshauptstadt gewinnen gerne zu Hause und verlieren auswärts. Gegen Amstetten noch ein klarer Sieg, war das Spiel gegen die Styrian Bears mit 9:8 mehr als nur knapp. Diese Woche auswärts gegen die Red Lions sollte man sich wieder besinnen und ein klares Ergebnis mit nach Hause nehmen.
4. Alpin Hammers Schwaz (↓)
Was man im Umdasch Stadion sah war überraschend, aber dafür eindeutig. Die Thunder rollten über Schwaz. Bezeichnend für die Niederlage war sicherlich ein mental falsch eingestelltes Team, dazu ein Import der selbst für einen Nose Tackle zu unauffällig wirkte, sowie nur ein Spieler, der wirklich am Feld auffiel. Die Schwazer haben mit Lukas Hütter einen hervorragenden Quarterback, nur der alleine macht kein Spiel. Am Wochenende in Graz, gegen die Styrian Bears, muss das ganze Team „am Platz“ stehen, sonst gibt es auch dort böse Überraschungen.
5. Amstetten Thunder (↑)
Zwei Spiele, zwei völlig verschiedene Teams am Platz. Der Donner bewies Stärke gegen die Hammers. Die Rückbesinnung auf ein einfacheres Spielsystem, ermöglichte es den Thunder, von Beginn an die Hammers zu dominieren und am Ende den Sieg einzufahren. Next Stop: Vorarlberg. Hier muss ein weiterer Qualitätsbeweis her, zumindest in Form eines guten Spiels, sonst war der Sieg gegen die Schwazer doch nur eine Eintagsfliege.
6. Red Lions Hall (↓)
Die Löwen tun sich schwer. Wie im Vorjahr in der Divison 1, vermisst man auch heuer in der Division 2 eine konsequente Spielweise. Ein knapper Sieg gegen die Styrian Bears, gefolgt von einem Blow Out in Budapest. Und in 14 Tagen geht es dann gegen den Lokalrivalen aus Schwaz, was sicherlich eine ganz schwere Partie wird. Zeit sich aufzuraffen und endlich eine Teamleistung zu zeigen.

7. Styrian Bears (-)
Platz sieben für das Team mit den sieben Coaches. Wunder erwartet man von den Bears heuer keine mehr, trotzdem: das Ergebnis gegen die Invaders erstaunte dann doch. Nur eine knappe Niederlage, das macht Hoffnung auf eine Überraschung gegen die Hammers.

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