Im Gegensatz zu der mondän-ausgelassenen Fete der Vikings, ging es dort am Tisch, an der Bar und in der Kegelbahn deutlich bodenständiger zu mit bisweilen auch ernsteren Tönen.
   
Das wird kein Spaß!

Nach einer mehrstündigen Vorstandssitzung hielt Obmann Paul Edelsbrunner eine kurze Ansprache an die versammelte Mannschaft, in der er noch einmal auf die Aufgaben des Teams welche vor ihm liegen einging, stellte den vorläufigen Spielplan vor, definierte die Ziele und Ansprüche an die Spieler.
NFL-Dimensionen

Zwei Mal Playoffs (SELAF & Division I) ist die Vorgabe, mindestens zehn Spiele wird die Kampfmannschaft von Anfang April bis Mitte Juni bei nur einem freien Spielwochenende (Pfingsten) absolvieren, zwei SELAF Spiele folgen im September. Maximal wir die erste Mannschaft, erreicht sie beide Endspiele, in der kommenden Spielsaison 17 Mal am Feld stehen. Genau so lange dauert eine reguläre NFL-Saison. Kein einziger Verein in Österreich würde ein Team dann so oft ins Rennen schicken. Daher sind die Ansprüche des Vereinsvorstandes an die Spieler, welche sich dieses Programm auch selbst ausgesucht haben, enorm hoch. Wer beim Training fehlt, der wird auch nicht im Team stehen, denn die Burgenländer rechnen bis zum Saisonstart mit einer Rostergröße von über 50 Mann. Derzeit geht man auf die 40 zu. Nachschub soll aus der Gegend (Quereinsteiger) kommen, aber auch Kooperationen mit anderen Teams, genannt wurden die Styrian Stallions, Zagreb Thunder und Carinthian Black Lions, sind geplant.

Die Sau am Tisch

Das Cafe-Restaurant Dorli Wagner in Olbendorf (ein verstecktes Nest in unmittelbarer Nähe von Stegersbach) war Schauplatz dieser weihnachtlichen Feier der Gladiatoren. Eine für die Gegend recht typische Mischung aus Wirtshaus, Kegelbahn und Disco. Der gemütliche Teil folgte dann beim gemeinsamen Abendessen (für die Spieler von einem Sponsor bezahlt): Klassische Wirtshauskost – Schnitzel & Gordon Bleu vom Schwein, Pommes, Reis & Salat so viel man(n) essen kann. Bekanntlich können einige Footballspieler recht viel Nahrung in relativ kurzer Zeit zu sich nehmen, dahingehend auch einige Schweine und Kartoffeln für die Feier ihr Leben lassen mussten.

Die Sau auf der Bahn

Sportlich wurde es dann deshalb noch, da man sich nach der Zufuhr von Kilokalorien in fünfstelliger Höhe auf die Kegelbahn begeben musste. Auch dort fielen einige Säue (Alle Neune auf einen Wurf = eine Sau), aber so mancher der mit dem Ei per Du ist, musste einsehen, dass er sich mit einer runden Kugel noch lange Siezen wird. Zum Beispiel das dynamische Duo Martin Bauer & Hannes Kamber, die vor allem dadurch auffielen, keinen einzigen Kegel bei Zig-Versuchen zu treffen. Ein Kunststück welches ihnen mehrere Runden gebranntes Wasser kostete.

Gegen Ende fuhr die Jugend in die Jugend-Disco (P2, Stegersbach) und die Erwachsenen begaben sich in die Erwachsenen-Disco (Mammamia, Fürstenfeld). Die ganz Alten und Braven (z.B. Gerd Ladinig) gingen gleich zu Bett und wer den Hotelschlüssel verlor, der nächtigte halt im Auto. Es war ja noch ein lauer Herbstabend bei doch fast zwei Grad plus. Eine schöne Sache.

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