Neben Eschlböck nahmen an der gut besuchten PK in der Champions Bar des Wiener Hotels Marriott die beiden Vikings QBs Christoph Gross und Philipp Jobstmann, so wie die Verteidiger Johannes Neusser und Alexander Taheri (Youngstar of the year) und HC Chris Calaycay teil.

Ebenfalls am Podium war Robert Hugins als Vertreter der US Botschaft, der Eschlböck die volle Unterstützung der U.S. Embassy in Wien in Sachen Football WM 2011 zusagte.
Vikings Cheftrainer Chris Calaycay sieht sein Team, welches heuer viel Kritik einstecken musste, auf dem Weg zurück nach oben. Man habe im Verlauf der Saison zu sich gefunden, verfüge über eine sehr gute Defense und eine Offense, die sich gefangen hat. Der Vorteil der Vikings wäre, dass die Giants nicht wissen, was auf sie zukommt. Man habe die Giants in Wien zuletzt schlagen können, in Graz zuvor verloren und daher würde sehr viel von der Tagesverfassung abhängen.
Defensive-Lineman Alexander Taheri, dem der "Youngstar of the year"-Award überreicht wurde, will einen Sieg der seinen in die Praxis mit drei Turnovers durch die Vikings Defense umgesetzt wissen, die gleichzeitig nicht mehr als 14 Punkte zulassen soll.
Die beiden Quarterbacks Gross und Jobstmann werden wie schon in Innsbruck im Doppelpack antreten. Christoph Gross meinte, dass die Vikings Offense noch wesentlich besser als in Innsbruck spielen kann, denn das war in Summe kein gutes Spiel von ihr. Man wolle in der Austrian Bowl über die gesamte Spielzeit so agieren, wie im letzten Viertel am Tivoli.
Philipp Jobstmann kündigte seinen möglichen Rücktritt nach diesem Spiel an. Für das Nationalteam (B-EM) hat er abgesagt, er werde nach der Austrian Bowl noch Gespräche über die Zukunft im Klub reden. Die Zeichen stehen aber auf einen beruflich bedingten Abschied.
Über die Vergabe der Football-WM 2011 an Österreich war Michael Eschlböck sehr überrascht. Man habe zwar eine gute Bewerbung abgegeben, das von der IFAF geforderte und nicht refundierbare Bewerbungs-Fee von 10.000 Euro nicht bezahlt. Da Schweden der zweite Kandidat war und der IFAF-Präsident selbst ein Schwede ist, muss Österreichs Bewerbung wohl einen sehr guten Eindruck hinterlassen haben.
Wien, Graz & Linz
Bereits 2007 habe man mit der Steiermark und Oberösterreich über die WM vorverhandelt und – sollte sich von Seiten der Länder nichts ändern – werden dort auch die Gruppenspiele stattfinden. Die Finalspiele werden in Wien ausgetragen. Konkret wird das Gugl-Stadion in Linz und die UPC Arena in Graz ins Auge gefasst. In Wien hat man sich noch auf keine Spielstätte geeinigt, die Hohe Warte wäre eine Option unter mehreren.
Warum gerade diese Orte bzw. warum nicht Tirol und Kärnten?
Eschlböck erklärte das zum einen mit der damaligen Situation (Anm.: die Bewerbung erfolgte im Jahr 2007). Man wollte der Steiermark einen "boost" geben – ähnlich wie Kärnten mit der C-EM 2008 und nun der B-EM 2009 – und habe nicht damit gerechnet, dass die Giants so schnell wieder an der Spitze spielen werden. Oberösterreich sein ein großes Einzugsgebiet, wo man viel bewegen könnte. Dazu waren beide Städte 2007 nicht mit der EURO 08 beschäftigt gewesen, was Verhandlungen fast unmöglich gemacht hätten. Zu der Zeit waren alle zuständigen Behörden bis obenhin zu mit der Fußball-Europameisterschaft. Nun habe man mit den beiden Ländern verhandelt und werde als fairer Partner versuchen mit denen auch zu einem Abschluss zu kommen. Innsbruck z.B. könnte also nur zum Zug kommen, wenn einer der beiden Länder absagen würde, denn eine Ausdehnung der Gruppenspiele auf ganz Österreich wäre kostentechnisch und organisatorisch nicht zu bewerkstelligen.

Sehen Sie im Anschluss das ganze Interview mit Michael Eschlböck als Video.
Weitere Themen neben der WM 2011 waren die Austrian Bowl XXV und die Situation bezüglich Ligaplanung (Twilight Zone) und der Cineplexx Blue Devils.

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