Nach sechs Wochen Pause gab Quarterback Garrett Safron sein Comeback bei den Vikings. Mit Reece Horn und Akseli Olin und waren auch die beiden anderen Legionäre in den Reihen der Vikings (wieder) fit.

Der erste Drive der Wiener verlief zunächst noch vielversprechend, endet aber an der Grazer 3 Yard-Linie nach einem geblockten Fieldgoalversuch bei 4th & 1. Der erste Angrifssversuch der Giants endet bei 4th & 1 – die Grazer entschieden sich an der Vikings 37 zu punten. Bei Punts blieb es auch in den nächsten zwei Drives, Bernhard Seikovits bei den Vikings ind Florian Bierbaumer bei den Giants tauschten sie aus. Noch war das „Spitzenspiel der Runde“ nicht auf der Hohen Warte angekommen.

Foto: Andreas Bischof

Sechs Minuten vor Halbzeit wurde die Verbindung im Stau zwischen Garret Safron und Reece Horn jedoch hergestellt. Ein 32-Yards Pass führte zum 7:0, auch wenn einige Giants heftig protestierten, die den Ami out und nicht in of bounds gesehen haben. Die rund 1500 auf der Hohen Warte warteten auf die Antwort der Giants, die in Form eines Fieldgoals hätte folgen sollen. Alleine vergab dieses Wenzel Rock aus 27 Yards. So ging es bei 7:0 ab zur Sportkantine der Vienna, die übrigens vom Aufstieg in die Wiener Stadliga träumen datf.

Hälfte zwei begann mit einer Interception des finnischen Nationalteamspielers Akseli Olin, der das von Robert Gallik gepickte Ei fast bis in die Endzone der Steirer trug. Die letzten drei Yards überquerte die US-Combo Safron-Horn. 14:0 wäre das Ergebnis gewesen, welches die Grazer für Platz zwei gebraucht hätten, alleine hatten es die Wiener.

Den Grazern gelang über Tony Godbolt zumindest der Anschluss zum 14:7 und ihre Defense tat alles, um das Comeback-Applaus für Safron in Grenzen zu halten.

Die offensiven Bemühungen der Grazer danach wurden zunächst durch einen Forced Fumble von Leon Balogh Grenzen gesetzt. Nachdem die Vikings Offense in Hälfte über weite Strecken unsichtbar blieb, gelang den Grazern fünf Minuten vor Ende der Ausgleich durch Philipp Sommer. Auch der Score wurde von Protesten der Defense begleitet – Max Zangl regte beim Referee an, dass er vorher gepusht worden wäre. Der Touchdown zählte freilich trotzdem.

Die Entscheidung brachte am Ende trotzdem der Mann, der an dem Tag sein Combeack gab – Garret Safrons 13. Pass im Spiel führte zum dritten Passing-Touchdown für ihn. Der Catch von Maurice Wappl stellte den Endstand von 21:14 her, denn der letzte Drive der Grazer beendete Luis Horvath mit einer Interception.

Head Coach Chris Calaycay (Vikings) und das Team der Vikings.
Foto: Herbert Kratky

Chris Calaycay, Head Coach Dacia Vikings: „Es war das erwartet schwere Spiel. Vor allem auch weil unser Quarterback drei Spielrunden nicht im Einsatz war. Wir haben jetzt aber drei Wochen Zeit damit sich die Offense wieder einspielt. Mit der Defense-Leistung bin ich im Grunde zufrieden. Jetzt haben wir den erhofften Heimvorteil im Playoff. Danke an die Fans, die Stimmung war unglaublich.“

Martin Kocian, Head Coach Projekt Spielberg Graz Giants: „Wir kamen heute um zu gewinnen. Wir wussten, dass wir einen Sieg mit 14 Punkten Unterschied brauchen. Das hat unser ganzes Playcalling beeinflusst. Am Ende hat es leider nicht gereicht.“ 

Nach dem Sweep gegen die Vikings bekommen die Grazer in der Wild Card-Runde mit Ljubljana einen Gegner, den sie nicht besonders mögen. Mit kurzer Anreise haben die Silverhawks im Vorjahr die Partie in Eggenberg gewonnen. Heuer haben sie die Slowenen aber in Graz mit 35:27 bereits ein Mal geschlagen.

AFL
Dacia Vikings Vienna vs. Projekt Spielberg Graz Giants 21:14

(0:0/7:0/7:7/7:7)
SO 17. Juni 2018 15:00 Uhr, Stadion Hohe Warte Wien Statistiken

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