Der Außenseiter setzte im US Bank Stadium in Minneapolis gegen den Titelverteidiger New England Patriots mit 41:33 durch und revanchierte sich damit für die Niederlage im Endspiel von 2005. Mann des Spiels war am Ende Backup Quarterback Nick Foles, der zu drei Touchdowns passte und als erster Spieler in der Super Bowl Geschichte im selben Spiel auch einen selbst fing.

Es war insgesamt eines der spektakulärsten Endspiele in der Geschichte und ein einzigartiger Schlagabtausch. Beide Teams kamen zusammen auf 1.151 Offensiv-Yards, mehr als in jedem anderen NFL-Spiel davor.

Dass es am Ende nicht für seinen sechsten Rekordtitel bei den Patriots reichte, lag ganz sicher nicht am Quarterback Tom Brady. Der warf ebenfalls zu drei Touchdowns und mit 505 Yards Passing hatte er mehr als jeder andere Spielmacher zuvor in der Super Bowl.

Kurz vor Schluss unterlief Brady aber auch der einzige und vorentscheidende Ballverlust. Nach einem Strip-Sack eroberten die Eagles den Ball und zogen mit einem Fieldgoal auf acht Punkte davon. Anders als noch vor einem Jahr, als New England aus scheinbar aussichtsloser Situation ein Comeback schaffte, blieb das Wunder dieses Mal aus. Ein letzter Hail Mary Pass von Brady wurde von den Eagles abgewehrt.

Damit ist die NFC East (Philadelphia Eagles, Dallas Cowboys, New York Giants und Washington Redskins) die erste Division der modernen NFL in der alle vier Teilnehmer zumindest eine Superbowl gewonnen haben.

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