Nach einer schwierigen Saison verbunden mit der Neuaufstellung des Vereins, ging es mit den Gmundner Rams in der heurigen Off-Season wieder bergauf: Auf der Habenseite stehen sechs neue Spieler aus dem eigenen Nachwuchs, vier Rookies, vier Rückkehrer von höherklassigen Vereinen und ein Zugang aus Kanada. Dem gegenüber haben nur drei Spieler ihre Karriere beendet, damit ist der Kader im Vergleich zum Vorjahr von 22 auf 34 Spieler angewachsen.
Fast schon ein Luxusproblem für Gmundner Verhältnisse – und ebenfalls erfreulich: Auch die Trainingsanwesenheit ist stark gestiegen, dazu wurden heuer noch 2 Camps (eines mit den Airforce Hawks in Tulln, eines mit den Pongau Ravens in Gmunden) absolviert – und zum Kickercamp am vergangenen Wochenende in Gmunden schickten die Rams ebenfalls drei Spieler.
Mit Jason South verstärkt ein Gast aus Kanada in den nächsten Wochen die Rams.
Man geht also gut gerüstet in die neue Saison, die mit zwei Heimspielen in Folge beginnt: Am kommenden Sonntag, 29. März sind um 15:00 Uhr die Pinzgau Devils zu Gast und eine Woche später am Ostersamstag, 4. April ebenfalls um 15:00 Uhr die Graz Giants 2. Beide Spiele steigen in der SEP-Arena, der Eintritt ist frei!
Trotzdem erwartet man sich am Traunsee eine schwierige Saison, denn man erhofft sich nicht nur eine eigene Leistungssteigerung sondern rechnet auch damit, dass die Liga stärker geworden ist: Denn von den Vorjahresgegnern sind den Rams nur die Devils erhalten geblieben. Die Salzburger haben sich mittlerweile zum "Erzrivalen" gemausert, was man auch an den Ergebnissen der letzten beiden Jahre sieht: 7:13, 18:13, 14:13 und 18:23 endeten da die Spiele aus Sicht der Rams. Die Spielstärke der Zweiten Mannschaft der Graz Giants kennen die Gmundner noch aus dem Jahr 2012, als man im Play-Off-Semifinale mit 12:41 den Kürzeren zog. Und dazu kommen noch die Carinthian Lions, die aus der ersten in die dritte Division versetzt wurden und damit als Favorit in die Meisterschaft gehen.

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei