Die Premiere von des Amstettner Neo Headcoach Todd Hendricks gelang. Dachte man im ersten Viertel noch an ein Blow Out Game gegen die Styrian Bears, sollte sich das in Hälfte zwei aber als Irrtum erweisen. Ein Spiel, geprägt von Coaching Fehlern und unzähligen Flags auf beiden Seiten. 
Die Thunder holten sich beim Coin Toss den Ball und verwandelten Ihr Angriffsrecht auch umgehend in Punkte. Die Defensive Unit der Steirer schien anfangs ziemlich machtlos gegen die Amstettner Offense, welche zunächst einen guten Mix aus Run- und Passplays zeigte. Und so donnerte Amstetten ins zweite Viertel mit einem Vorsprung von 27:7. Nur einmal im ersten Quarter konnten die Bears scoren, die restlichen wenigen Drives waren geprägt von Fehlern oder Turnover.
Im zweiten Viertel begann der Offense Motor der Thunder aber zu stottern. Schuld daran waren die Amstettner aber selber, waren die Bears meist mit sich und ihren Fehlern beschäftigt, machte man sich auf Seiten der Thunder das Leben mit Delay of Game oder Illegal Formations selber schwer. Trotzdem schaffte man letztendlich doch noch einen Score und auch die Bears Offense schaffte einen erfolgreichen Drive somit es bei 35:15 für Amstetten in die Kabine ging. 
Wiederholungsfehler
Wer dachte dass Coach Hendricks die Illegal Formation "aus dem Playbook nahm", der irrte. Mehrmals hielt er an seiner Formation fest und produzierte hier wieder einen Raumgewinn, jedoch der Logik nach für den Gegner. Zwar besuchten die Thunder die Endzone der Steirer einmal, doch die Bären erwiderten diesen Besuch wiederum, um sich in der Schnitzelland Endzone zumindest sechs Punkte zu holen. In diesem Viertel kam es letztendlich auch zum Ausschluss zweier Spieler auf beiden Seiten die etwas aneinander gerieten. Doch nachdem Touchdown der Bears verletzte sich ihr Keyplayer und Quarterback Tom Simeone und kam in diesem Spiel auch nicht mehr aufs Feld. Das Viertel endete unter unzähligen Flags mit 43:21 für die Amstettner. 
In letzten Quarter wurden neben den beiden Teams nun auch die Referees nervös und gaben den Styrian Bears statt vier Versuchen, gleich zweimal deren fünf Downs. Jegliche Proteste der Amstettner blieben dabei aber ungehört. Dachten die Thunder vielleicht schon den Bären im Sack zu haben, die dachten keineswegs daran. Anfangs ohne Ihren Starting QB in der Offense noch nervös ,besuchten sie dann doch noch zweimal die Amstettner Endzone. Der Spielstand 43:34 sollte dann auch der Endstand sein, denn die Thunder versuchten keine weiteren Scores sondern produzierten lieber einige Flags.
Fazit:
Ein toller Gameday in Amstetten mit gut 500 Besuchern und tollem Programm, Kinderbetreuung und Hot Dogs um nur 1€,- . Was abseits des Feldes gut gelingt klappt am Feld noch nicht ganz so gut. Amstetten Coach Todd Hendricks weiss nun wohl wer die Styrian Bears sind und Defense Coordinator Obermayr sollte sich nochmals mit den Regeln vertraut machen, um nicht dauernd zwölf Mann am Feld zu stehen haben oder manchmal auch nur 10 Mann aufs Feld zu schicken.
Die Bears gehen ins nächste Spiel vermutlich ohne ihren Quarterback, welcher den Hammers in der Vorwoche noch Probleme bereitete, aber in Amstetten großteils unauffällig blieb. Den Iron Bowl Traum der Thunder sollte man diese Saison wohl einpacken und sich auf das wesentlich konzentrieren, nämlich ein wasserdichtes Offense System zu haben und auch endlich wieder mehr Spieler (bitte nicht am Feld) aber zumindest an der Sideline zu haben.Die  Referee Leistung war an dem Nachmittag fragwürdig, Headref Müller, ein sehr erfahrener Mann, sollte keinem Team fünf Downs geben, auch wenn’s noch so turbulent am Platz zugeht. Derlei Schiedsrichterentscheidungen können den Sieg kosten, was auch in der Division 2 für das betroffene Team bitter wäre. (Andreas Tatarski)
Division 2
Amstetten Thunder vs. Styrian Bears 
42:34
(27:7/8:8/7:6/0:13)
SA 13. April 2013 | 16:00
Umdasch Stadion | Amstetten

Live-Ticker zum Nachlesen:

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