College Football

  • Keine Eile eine Entscheidung über seine Zukunft zu treffen, hat Louisville-Running Back Michael Bush. Bush fällt nach einem Beinbruch im ersten Saisonspiel gegen Kentucky für die gesamte Saison aus, würde aber wohl rechtzeitig für den NFL Draft im April fit werden. Obwohl er als Senior bereits seine vierte College-Saison absolviert, besteht aufgrund dieser Verletzung die Möglichkeit um ein Medical Redshirt anzusuchen und eine weitere Saison bei den Cardinals anzuhängen.
  • Keine Möglichkeit seine Fehler aus dem Spiel gegen Arkansas wieder gut zu machen wird wohl Alabama-Kicker Leigh Tiffin bekommen. Nachdem Tiffin am vergangenen Samstag drei Field Goal-Versuche und einen Extra Punkt vergeigt hatte, wird nun wohl wieder der zu Saisonbeginn verletzte Jamie Christensen zum Einsatz kommen.
  • Nach wie vor erregen die wiederholten Buh-Rufe gegen Gators Quarterback Chris Leak die Gemüter in Gainesville. Leak war bei 26:7-Sieg über Kentucky von einigen seiner eigenen Fans ausgepfiffen worden. Football-USA hat für diesen Unmutsäußerungen überhaupt kein Verständnis, spielt Leak doch eine hervorragende Saison. Nach dem Sieg gegen Tennessee wird sein Name zurecht immer wieder mit der Heisman Trophy in Verbindung gebracht.

NFL

  • Der Verdacht, dass Cowboys Wide Receiver Terrell Owens Selbstmord begehen wollte, erhärtet sich zusehends. Am frühen Mittwochmorgen war noch von einer allergischen Reaktion auf die Schmerzmittel, die er im Zuge seiner Ringfingerverletzung nehmen musste, die Rede. Der Polizeibericht legt aber nahe, dass Owens sich mit einer Überdosis jener Schmerzmittel das Leben nehmen wollte. Owens, der das Krankenhaus bereits wieder verlassen konnte, war bislang zu keiner Stellungnahme bereit. Deion Sanders, der mittlerweile für NFL Networks arbeitet, gab allerdings an, dass er mit ‚T.O.‘ kurz nach seiner Entlassung gesprochen hätte. Auf die Frage ob er wirklich Selbstmord begehen wollte, lachte Owens angeblich nur. Auf einer eiligst einberufenen Pressekonferenz dementierte Owens die Gerüchte und gab die allergische Reaktion als Grund für seinen Krankenhausaufenthalt an.
  • Es scheint, als ob keine Woche vergeht ohne dass ESPN eine neue Erfolgsmeldung zu verkünden hätte. Bereits zum dritten Mal in Folge wurde bei der Übertragung des Monday Night Football Spiels ein neuer Quotenrekord verzeichnet. 10,85 Millionen Haushalte sahen den 23:3-Sieg der New Orleans Saints über die Atlanta Falcons im Louisiana Superdome. Nur eine Debatte zwischen Al Gore und Ross Perot konnte im Jahre 1993 mehr Haushalte zum Einschalten bewegen.

Christopher Houben ([email protected])
Martin Pfanner ([email protected])

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