Jeff Anderson, ein Vikings Sprecher, sendete den Tweet des Tages ab: "Vikings Inactives – 12, 19, 25, 31, 76, 90, 91…and 4. The streak ends..."
Damit war klar, dass nach 297 Spielen die seit 1992 andauernd Serie durchgehender Starts von Brett Favre reißen würde. Irgendwie konnte der 41-Jährige darüber auch froh sein, denn Kollege Tarvaris Jackson wurde im von Minneapolis nach Detroit verlegten Spiel gegen die Giants vier mal gesacked, musste im dritten Viertel sogar mal kurz angeschlagen raus.
Bei aller Favre-Mania wurde nämlich fast übersehen, dass die Minnesota Vikings (5-8) von den New York Giants (9-4) mit 3:21 aus den Playoffs katapultiert wurden. Und das lag ebenso an der offensiven Nichtproduktion von Jackson, der mit 15 die Hälfte seiner Passversuche für 118 yards und einer interception komplettierte, wie auch am Stillstand von runningback Adrian Peterson, der in 14 Laufversuchen 26 yards weit kam.
Ganz andere Kaliber im Laufspiel auf Seiten New Yorks. Auch Giants runningback Brandon Jacobs lief 14 Mal – das Ergebnis jedoch ein gänzlich anderes: 116 yards, ein TD. Ein zweiter kam von Kollegen Ahmad Bradshaw dazu (11/103 yds), zwischen diesen tight end Kevin Boss scorte. Den Vikings blieb die anfängliche Führung durch ein fieldgoal von Ryan Longwell und am Ende die Erinnerung an eine von Anfang bis Ende verkorkste Saison. Coach gefeuert, Stadion kollabiert, Favre streak beendet, Playoffs in Runde 14 bereits verpasst – Viel Stoff den man erst vergessen muss. Die Giants bei 9-4 im Kampf um einen NFC wildcard.
Baltimore stoppt Texans comeback
Weitaus spannender verlief das richtige Monday Night Game in Houston. Da führten die Baltimore Ravens nach touchdowns von Willis McGahee und Derrick Mason (1, 2) bereits 21:0, bevor die Texans ein comeback starteten. Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit erzielte Andre Johnson (9/140 yds, 2TDs) seinen da schon bereits zweiten touchdown zum 26:28, Jacoby Jones fing den Pass zur 2-point conversion von quarterback Matt Schaub (31/62 393yds, 3TDs, 2 INT) zum Ausgleich.
Die Entscheidung fiel in der overtime. Da stoppten die Texans zwar den ersten Angriff der Ravens, die in Hälfte zwei keine Punkte mit ihrer Offense mehr aufs scoreboard bekamen, die zweite interception von Matt Schaub retournierte Baltimores Josh Wilson zum entscheidenen touchdown. 
Die Texans (5-8) fast, aber noch nicht ganz vom Playoff Rennen eliminiert, die Ravens (9-4) mitten im AFC Wild Card race.

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