Schluss mit den Byes. In Woche 11 kehren wir wieder zum vollen 32-er Programm zurück, und einige Schmankerl sind da schon dabei. Ganze fünf Duelle zwischen Teams mit positiver Sieg-Niederlage-Bilanz finden sich unter den Matchups von Woche 11, angefangen mit Donnerstag Nacht, wenn die Dolphins (5-4) auf die Bears (6-3) treffen. Die Bears sind zweiter der NFL sowohl beim Werfen als auch beim Fangen von Interceptions, und ihre Offense ist ebenso inkonsistent wie ihre Defense konsistent ist. Miami hingegen muss auf Dritt-QB Tyler Thigpen zurückgreifen, der aber schon die Titans mit einem schönen TD wegstecken konnte. Miami ist eventuell das leicht bessere Team, aber Thigpen ist eine Variable, die schwer einzuschätzen ist. Sehen wir Donnerstag Nacht eventuell sogar die eine oder andere Pistol-Formation?

Die Saints (6-3) kommen aus der dringend benötigten Bye zurück, und empfangen die Seahawks (5-4), die heuer kaum zu durchschauen sind, und nur bei den Special Teams wirklich zur Elite der NFL zu zählen sind. In der AFC empfangen die Steelers (6-3) die Raiders (5-4), die drei Spiel in Folge gewonnen haben, und eine Bye zum Ausruhen gerade genießen konnten. Letztes Jahr gewannen die Raiders am Heinz Field, obwohl sie zu dem Zeitpunkt 3-8 und völlig desolat waren. Das Divisionsduell Giants (6-3) gegen Eagles (6-3) ist vor allem nach Michael Vicks Sensationsspiel gegen die Redskins ein spannender Zweikampf um die NFC East. Und Colts (6-3) gegen Patriots (7-2) liefert uns einen Klassiker, der letztes Jahr mit der 4th and 2-Kontroverse neue Beine bekam.

Bei unseren Expert Picks hat sich nicht viel getan, vor allem weil sich letzte Woche keiner mehr als Ein Spiel von .500 wegbewegen konnte. Kollege Reitereres Sensationslauf der Wochen davor scheint fürs Erste gestoppt. Er ist aber weiterhin mit .604 zweiter hinter Kollege Wagner, der letzte Woche als einziger den Dallas-Sieg kommen sah. Wegen solcher Picks führt er noch immer mit unglaublichen .674.

Expert Picks Woche 11

Games
Markovic
Reiterer
Settele
Traxl
Wagner























































Falcons @ Rams





Buccaneers @ 49ers





Colts @ Patriots





Giants @ Eagles





Broncos @ Chargers





Picks so far
77-67
.535
87-57
.604
72-72
.500
84-60
.583
97-47
.674

Bei den Dirty Dozen tauschen Platz 1 und 4 die Plätze, nachdem die Patriots in Pittsburgh gewonnen haben. Die Eagles stürmen aufgrund der dominanten Performance letzten Montag in die Top 3, während sich die Giants durch die Niederlage nur noch am Rande der Top 5 wiederfinden.

1. (4.) New England Patriots (7-2) Wer in Heinz Field einmarschiert und so gewinnt, beweist wirklich, dass Cleveland nur ein Ausrutscher war.

2. (3.) Atlanta Falcons (7-2) Sind zweiter, weil sie im umgekehrt im Heinz Field verloren, in Cleveland aber gewonnen haben.

3. (11.) Philadelphia Eagles (6-3) Das war ja schon eine Augenweide, Herr Vick.

4. (1.) Pittsburgh Steelers (6-3) Steelers Defense mit DE Aaron Smith: 14.7 Punkte/Spiel erlaubt. Seither: 24.6 Punkte/Spiel erlaubt. W-L-Record in den beiden Phasen? .812 mit Smith, .429 ohne.

5. (2.) New York Giants (6-3) Übermut tut selten gut.

6. (9.) Indianapolis Colts (6-3) Gewinnen hin und wieder auch mit ruhigen Manning-Tagen. Gut zu wissen.

7. (6.) Green Bay Packers (6-3) Frisch erholt hat man nun die Chance, Favre in seiner letzten Saison zu sweepen.

8. (8.) Tennessee Titans (5-4) Wenn sie nur etwas Konstanz auf der QB-Position hätten, wäre das ein Top 5 Kandidat.

9. (5.) Baltimore Ravens (6-3) Harter Road-Loss, aber gegen Carolina dürft’s besser laufen.

10. (12.) New Orleans Saints (6-3) Können mit einem Sieg nach der Bye ihren Platz in den Top 10 festigen.

11. (10.) Miami Dolphins (5-4) Pennington war wohl nix. Ob Tyler Thigpen das Team konstant zum scoren bringen kann, wird sich erst zeigen.

12. (7.) New York Jets (7-2) Wieder ein nicht ruhmreicher Sieg. Football Outsiders meinen zum Fumbleglück: ‚This team has been absurdly lucky this season.” Mal sehen, wie lange die Strähne anhält.

Chicago und Tampa Bay, zwei 6-3 Teams, sind nicht dabei, obwohl zwei 5-4 Teams sich doch reingeschummelt haben. Der Grund dafür dürfte vielschichtig sein, und die Gedanken unserer Voter sind obskur und geheim, aber mit eine Rolle spielen könnte, dass die Dolphins und die Titans schon zwei bzw. drei winning teams besiegt haben, während die Bears nur eines und die Bucs noch keines geschlagen haben.

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