Der US-Amerikaner erlitt im Spiel gegen Calanda eine Luxation der linken Schulter und befindet sich in physiotherapeutischer Behandlung. Über den genauen gesundheitlichen Zustand des 25-Jährigen herrscht Stillschweigen. Ebenso ist nicht bekannt, ob eine OP zur Rehabilitation erforderlich sein wird. Zwar wirft Callahan mit dem rechten Arm, trotzdem wäre eine lädierte linke Schulter ein enormes Handicap bei der Wurfbewegung.
Worst Case Szenario: Austrian Bowl ohne Raiders
Sollten die Raiders Callahan heuer tatsächlich nicht mehr einsetzen können, dann droht der Super-GAU. Am kommenden Samstag empfangen die Tiroler die Raiffeisen Vikings. Die Raiders müssen das Spiel mit mehr als zwei Punkten für sich entscheiden, um den Wienern den ersten Platz in der Abschlusstabelle noch zu entreißen. Gleichzeitig hätten die Tiroler damit im Halbfinale mit den Panthers oder Dragons den vermeintlich leichteren Gegner, denn im anderen Fall würde man auf die Giants treffen. Und dann droht, ob ohne oder mit einem angeschlagenen Callahan, wie in der EFL das frühzeitige Ausscheiden. Eine Austrian Bowl am Tivoli zwischen Wien und Graz oder – auch das ist möglich – Wien gegen Wien – wäre auch für den Veranstalter AFBÖ ein Horrorszenario, war der Titelverteidiger als Finalteilnehmer bei der Auswahl des Stadions quasi gesetzt.
Bleibt noch die Frage, wer Callahan im Falle ersetzen wird. Dass man die alleinige Last auf die Schultern des erst 17-jährigen Adrian Platzgummer legt, ist unwahrscheinlich. Hier wird wohl ein Import „umgeschult“ werden, Talib Wise oder John Clements kämen in Frage, eventuell auch in einem Mashup mit Platzgummer. Auch die Wildcat könnte bald Saison haben in Innsbruck.

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