Der AFBÖ hat auf seiner Homepage mögliche Szenarien zur Durchführung der AFL-Saison 2020 skizziert. In beidem Fällen würde die Liga verkürzt werden. Mit einem Saisonstart vor Mai rechnet man ebenso wenig mehr, wie mit internationalen Spielen.

Das erste Szenario geht von einem Start im Frühsommer aus. Bis spätestens Mitte Mai müsste eine Freigabe seitens der Regierung kommen, danach würde es weitere vier Wochen zum Saisonbeginn dauern. Innerhalb der Zweit wäre dann ein verkürzter Ligabetrieb möglich.

Das zweite Szenario ist eine Verschiebung auf Herbst, sollte es erst im Juli wieder möglich sein zu trainieren. Das Problem wäre hier die Nachwuchsmeisterschaft, die ebenfalls zu der Zeit stattfinden sollte. Abzuklären ist auch die Verfügbarkeit der Plätze und akut, wie man mit den US-Legionären umgeht, die ja bereits großteils angereist waren.


12. März 2020: AFL Start auf Anfang April verschoben

Nach Absagen in etlichen Sportarten hat der AFBÖ nun nachgezogen: Der Start der Austrian Football League verschiebt sich wegen der Coronavirus-Pandemie um drei Wochen auf April.

Der American Football Bund Österreich (AFBÖ) hat am Donnerstag die Aussetzung des Spielbetriebs bis 3. April beschlossen. Noch zu Wochenbeginn wollte man Geisterspiele ansetzen, bei denen gemäß dem Erlasses der Bundesregierung maximal 500 Personen teilnehmen dürfen. Die Entscheidung wurde zunächst noch den Klubs überlassen, nun fiel aber der Beschluss, dass vorerst keinerlei Football-Spiele in Österreich stattfinden sollen.

Die Aussetzung betrifft alle Ligen, die AFL genau so wie die Divisionen 1 bis 4 und alle daran 46 teilnehmenden Mannschaften.

Die Austrian Bowl XXXVI sollte am 25. Juli stattfinden. Ob bei größeren Verzögerungen auch im Herbst gespielt werden kann, ist offen.

Coronavirus: Geisterspiele und Absagen in der AFL

 

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