Der Gegner der Burgenländer kommt, wie schon im Halbfinale, aus Serbien. Die Belgrade Vukovi setzen sich im ersten Halbfinale am Samstag gegen ihre Namensvetter aus Budapest durch. Beide Finalisten hatten allerdings ihre Probleme im Halbfinale.

Die Dukes überraschten die Gladiators mit Kurzpasspiel, auf welches sie sich über den kompletten Spielverlauf nicht so recht einstellen konnten. Nachdem Dukes-Quarterback Caba Juhas ausfiel, übernahm Rastko Jokić den Job under center und erledigte diese Aufgabe über weite Strecken bravourös. Den Gastgebern, mit rekordverdächtigen 31 Spielern in der Team Area, fehlte ihrerseits Manuel Houtz an mehreren Ecken und Enden. Houtz sagt, er wird auch im Finale fehlen, seine Teamkollegen sehen das zur Zeit aber noch anders.

Spielszenen

So hielten die Gäste aus Novi Sad das Spiel über lange Zeit offen, gingen zu Beginn der zweiten Halbzeit sogar in Führung. Entscheidend war am Ende ein Drive der Gladiators, in dem sich die Dukes mehrere Strafen in Folge einhandelten. Kurios, dass die Gladiators das Match über die Spieldisziplin gewinnen konnten, denn nicht selten war das bisher genau umgekehrt der Fall.

Zuschauerrekord
1.067 Zuschauer sorgten für einen Rekord abseits der AFL und der Euro Bowl in Österreich. Dass die CEFL dem EFAF Cup in seiner Summe sportlich überlegen ist (siehe Teilnahme von Polen, die man noch nicht in die CEFL hinein ließ), war schon vorher klar, dass sie mehr Zuschauer als der EFAF Cup anzieht, konnte man vermuten, denn die Vierstelligkeit in Österreich war wohl auch angepeilt, kam am Ende aber doch etwas überraschend.

Interviews

War da was?
Der österreichische Footballbund AFBÖ nimmt das große öffentlichen Interesse an diesem Bewerb und dem Erfolg eines ihrer ungeliebten Mitglieder darin kommentarlos hin. Neben dem ORF, der APA und dem BKF (Burgenländisches Kabelfernsehen) waren rund 20 nationale und internationale Medienvertreter vor Ort – der AFBÖ blieb fern. Das beharrliche Schweigen des Verbandes zu einem der größten Veranstaltungen im American Football in Österreich 2008 lässt sich nur schwer erklären. Zum Finale werden Vertreter des Weltverbandes erwartet. Der AFBÖ wurde von der CEFL ebenfalls eingeladen.

Burgenland gegen Belgrad in Wien
Das Finale wird am 25. Oktober (Kickoff 14:00) im Footballzentrum Ravelinstraße stattfinden. Der Austragungsort wurde bewusst gewählt, da man nach zwei Finalspielen in Belgrad aus Serbien raus wollte und Wien nicht nur über das schönste Stadion verfügt, sondern aus Sicht der CEFL im Herzen Zentraleuropas liegt. Das man nebenbei auch noch die in Wien lebenden Serben ansprechen kann, macht aus Simmering fast einen neutralen Boden. Derzeit laufen die Vorbereitungen für das Endspiel.

Enjoy the win – one more game
Es war der 15. Sieg der CNC-Mannschaft im 18. Spiel heuer. Noch ein Spiel, dann ist auch für sie die Spielzeit zu Ende. Der Plan, am Ende der Saison den größten Kader zu haben, ging auf. Alle Stimmen, welche ihnen den Untergang prophezeiten, verstummten zuletzt auch. Man sah, dass es geht. Die Burgenländer schicken sich an, als einziges Team neben den Swarco Raiders Tirol heuer zwei Titel zu holen und werden wohl auch, unabhängig vom Ausgang des Finales, nächstes Jahr bei diesem Konzept bleiben.

CEFL BOWL III
1.QT
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3.QT
4.QT
TOTAL
GLA vs. VUK
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25. Oktober 08 | 14:00
Footballzentrum Ravelinstraße | Wien

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