In einer Defensivschlacht vor rund 3.100 Zusehern hielten Clinton Graham und die Dodge Vikings Defense die Cineplexx Blue Devils in Schach. Die Hohenemser machten beim 22:0 auf der Hohen Warte zwar defensiv keine ausgesprochen schlechte Figur, ihre Offensive (ähnlich wie vor einer Woche die der Raiders) kam aber nur selten in die Verlegenheit gegen die heuer mächtige Wikinger Verteidigung gut auszusehen.

Vor dem Spiel
Die neuen Zugangsbeschränkungen (keine Getränke & Speisen, keine Betrunkenen, keine gefährlichen Gegenstände) wurden vom Publikum ebenso kommentarlos zur Kenntnis genommen, wie die Durchsuchungen. No Problem. Aufregung umsonst. Ebenso haben sich die skandalösen Becher um 3 Euro Einsatz mehr als Mit-nach-Hause-nehm als Geb-ich-sicher-wieder-zurück Gefäße herausgestellt. Von Boykott kann keine Rede sein. Die Vikings hatten noch nie zuvor in ihrer Geschichte mehr Zuschauer bei einem Auftaktsmatch wie heuer. Die Fans strömten in Massen ins Stadion, erlebten zwar einen Gameday mit Pannen (dazu später mehr), ein Match mit nur wenigen Höhepunkten (dazu gleich mehr), aber in Summe klar den besten Footballnachmittag Österreichs.

Das Spiel
Angekündigt haben wir es als den Schlager. Der wurde es nicht für alle, aber Liebhaber der Defensive werden damit doch ihre Freude gehabt haben. Garniert wurde das Gericht mit ein wenig Graham, damit der fade Grundgeschmack sich ein wenig verflüchtigt. Eine Frage die sich stellen wird ist: Wird Football Österreich die Umstellung vom reichhaltigen 40 Yard Buffet auf Schon- & Rohkost ohne Magenknurren durchstehen? Der Diätplan steht nach zwei Spielen so mal fest und ist sicher nicht jedermanns Traummenü.

Könnt ihr mich hören? Erstes Viertel.
Das Spiel begann mit Akustik Problemen auf Seiten der Devils. QB Gary Brashears wurde von seiner Offense innerhalb der erlaubten 25 Sekunden um einen Spielzug zu starten nicht gehört (the crowd was too loud) und die Devils kassierten 5 Yards (Delay Of Game). Das passierte während des Spiels dann noch einige Male. Der Starting Drive der Devils Offense bis auf einen Pass zu Leroy Brooks, brachte aber nicht Mal ein First Down – Punt. Joe Widner und Roman Meklau brachten die Vikings schneller vorwärts. Es regnete in Strömen auf der Hohen Warte, gleichzeitig schien die Sonne. Es ist April, sagte Karl Wurm. Head Referee Dr. Müller sagte: ‚Wenn es zu blitzen beginnt, dann brechen wir ab‘ und meinte damit nicht die Linebacker, sondern das Wetter. Es blitzte nicht. Man spielte weiter.

Clinton Graham zum ersten First Down, überwarf danach die Receiver (Half Back Pass). Dem Regen war das egal – er blieb einfach mal da. Devils LB John Petty und Clinton Graham sagten das erste Mal Servus zueinander. Petty oben – Clinton unten. Kaum Raumgewinn – Vierter und inches. QB Toby Henry mit einem Sneak zum First Down. Der Regen endete ebenso plötzlich wie die Sonne verschwand. Ab nun trocken und ein wenig dunkler. Luke Atwood fing einen Pass von Henry in der Endzone. Das bedeutete kein Touchdown, weil Markus Zehnal #63 (und nicht wie zuvor berichtet Lukas Baran #53) ein Illegal Receiver Downfield war. Das darf nicht sein, sagt das Regelbuch und wenn das dort so steht, dann weiß das auch Doktor Müller, in diesem Spiel, wie schon viele Male zuvor, einfach souverän. Trickspielzug Graham auf Henry – Effekt: eine Handvoll Yards Raumgewinn. Das Leben ist einfach nicht leicht. Devils DL Michel Gmündner spürte das als Erster. Der Schweizer schied verletzt aus. Clinton Graham noch Mal für einige Yards, aber das war schon Versuch Nummer drei. Die Vikings daher mit einem Punt.

Der Spielmacher der Devils fand aber auch im zweiten Spielzug kaum eine Anspielstation, überwirft seine Receiver um einige Yards. Eric Moore saß auf der Bank und sollte eigentlich im Spiel sein, die Devils nahmen ein Timeout weil sie nur mehr zehn am Feld waren (Was zwar erlaubt, aber dumm wäre). Moore von Headcoach Ron Anzevino gefragt was er sich dabei denkt, antwortete mit Achselzucken. Leroy Brooks wußte aber wo er zu sein hat als er einen Pass zum First Down fing. Doch nicht, denn es lag eine Flag. Illegal Motion – Eric Moore. Besser für die Gäste er wäre auf der Bank sitzen geblieben. Weiter Motion – diesmal legal. Die Vikings Defense leicht konfus, Richmond Appiah für 17 Yards zum nächsten First Down. Gehörsturz die zweite – Brashears schrie, das Publikum schrie lauter – 5 Yards Penalty. Appiah kam aber nochmals einige Yards weit. Danach ein ‚bist du wuzzi Paß‘ (© M. Holub) auf Christian Steffani für 35 Yards an die 19 Yard Line der Vikings. Rotzonenalarm. Appiah probierte es durch die Mitte. Probieren statt studieren sagt der Volksmund, doch ein Studium (Read) der Vikings D davor war der Probe gewachsen. Brashears in arger Bedrängnis wirft den Ball in der Pocket weg. Doktor Müller: Intentional grounding. Auch nicht legal das. 5 Yards zurück. Ein Pass auf Leroy Brooks war zwar komplett, aber glücklich machte das nur die Wikinger. Vierter und weit. Die Devils spielten ihn aus – ohne Erfolg. Turnover. Wieder und immer wieder Clinton Graham. 6 Yards, 10 Yards, First Down. Das Passspiel ist immerhin nicht verpflichtend. Aber kam dann doch und völlig freiwillig. In WR Joe Widners Händen landete ein Henry Pass zum First Down. Kommt noch ein Score vorm Seitenwechsel? Nein. 0:0.

Ein starkes zweites Wikinger Viertel
Wieder TD Alarm in der Endzone der Devils, doch blieb es erneut nur beim Alarm. Der Ball konnte nicht ganz unter Kontrolle gebracht werden, aber eine Pass Interference wurde gegeben. Diese bringt bekanntlich keine Punkte, aber jede Menge Raumgewinn, in dem Fall 15 Yards. 29 Yards fehlten den Vikings zur Devils Endzone. Clinton Graham nahm sein Herz und, noch viel wichtiger, auch den Ball in die Hand und lief in diese hinein. Versuche ihn daran zu hindern wich er einfach aus. So geht Football. 6:0. Die 2 Point Conversion (Pass) blieb ohne Erfolg.

Richmond Appiah lief nach dem Kickoff samt Return für 2 Yards, TE Andreas Freter fängt einen Pass für weitere 3. 3rd & 5 für die Devils. Es lief Leroy Brooks an, der ging aber Richtung Norden und verlor Raum. Beim Punt dann ein seltener Fehler (Foul) des Vikings Special Teams. Die Devils blieben in Ballbesitz. 15 Yards Penalty – Automatic First Down. Buhrufe von der Tribüne. Brooks verlor wieder Yards, Brashears machte das mit einem First Down (rush) gut. Ein 14 Yards Pass auf Appiah brachte den Gästen sofort ein weiteres First Down ein. Brashears kam zwar besser ins Spiel, aber seine Audibles blieben weiter ungehört. 5 Yards – Delay Of Game zum Dritten. Eric Moore freundete sich mit dem Regelverstoß Illegal Motion an. 5 Yards Penalty. Brashears traf danach alles (den Rücken von Vikings Mann Neil Maki, die Trinkflaschen der Team Area) aber seine Receiver leider nicht mehr. Ein Punt mußte her. Toby Henry beschränkte sein Passspiel weiter auf das Notwendigste, überließ das Vorankommen seinem Runningback Graham. Einer der deutschen Liner der Devils, Daniel Keil, verhalf den Vikings zusätzlich zu einem First Down (Holding). Graham für weitere 5 Yards, Toby Henrys Pässe 10 Yards zu weit für Freund und Feind. Nirwana Football des Spielmachers. Doch noch bevor Unrecht gesprochen werden konnte, kam ein Paß auf Luke Atwood (11 Yards) zum First Down an und ein zweiter (sensationeller) auf Joe Widner (27 Yards) folgte. Die Vikings Ende des zweiten Viertels in guter Scoring Range. Clinton Graham rutschte mit dem Ball aus, kassierte einen harten Tackle, blieb davon aber unbeeindruckt. Henry fand erneut in Widner eine freie Anspielstation. 90 Sekunden vor der Pause brannte der Hut der Devils. Der Touchdown war nicht mehr zu verhindern. Ein 7 Yards Rush von Clinton Graham zum nächsten Score, der PAT war aber wieder nicht gut. 12:0. Halbzeit.

Die zweite Hälfte begann (Überraschung) mit einem Lauf durch Graham (First Down). Der Runningback war für die Gäste kaum auszurechnen und daher unkontrollierbar. Es ging aber gleich wieder 15 Yards zurück für die Vikings (Personal Foul). RB Axel Schwarz bekam erstmals den Ball in die Hand, konnte aber nur wenig Raum (2 Yards) gut machen. Ein wenig mehr (14 Yards) Luke Atwood, der am Kurzpassspiel von QB Toby Henry Gefallen fand.

Wahrscheinlich haben sie das sogar so geübt, diese Vikings. Atwood verletzte sich aber leicht bei dem Spielzug und saß vorerst auf der Bank. Die Defense der Devils weiter bar jeder Chance gegen den wendigen Graham der fast nach Belieben seine Yards und First Downs machte. Atwood wieder da, fing einen Pass an der Devils 13 Yard Linie, es roch nach TD #3 für die Wikinger. Glaubte man zu meinen. Devils DB Joe Okrah (spielte meist auf Widner) passte dieses Mal auf und verhinderte Schlimmeres. Ein False Start kostete der Vikings O 5 Yards. 2 & 15. Ralph Pointner als Receiver konnte den Ball nicht unter Kontrolle bringen. 3 & 15. Graham im dritten Versuch als QB, aber DB Eric Moore war am Posten. Die Vikings versuchten ein Fieldgoal, doch Kicker Peter Kramberger vergab aus 33 Yards. Er durfte sich später dafür rehabilitieren. Die Devils, so gut die Defense auch funktionierte, agierten mit ihrer Offense weiter völlig harmlos. Ricky Appiah machte keine Meter mehr. QB Gary Brashears musste den Ball entweder schnell loswerden, oder kassierte einen Sack. Die österschwizzerdeutsche O-Line der Devils so löchrig wie ein dünne Scheibe Emmentaler. Ideenlosigkeit und zum Teil auch Konfusion machte sich in der Devils O breit. 3 & 18 Mitte drittes Viertel. Noch ein Sack. Die Offense der Devils faktisch nimmer vorhanden zu dem Zeitpunkt. Ein schier unglaublicher Fake Punt der Devils folgte. Lionell Pieh trug den Ball über 30 Yards zu einem First Down. Der in Sierra Leone geborene und aufgewachsene Amerikaner machte als designierter Punter so wett, was die Offense nicht zu leisten im Stande war. Doch wieder war es genau die, welche völlig versagte und Piehs Großtat einfach wegwarf. Richmond Appiah für Minus Yards. Leroy Brooks für 0 Yards. Die Emser Amis völlig von der Rolle. Nicht so Christian Steffani. Ein One Hand Catch für 37 Yards – ein echter Vorarlberger zeigte vor wie es gehen könnte. Kleine Raumgewinne und inkomplette Pässe prägten weiterhin das Bild der Devils Offense. Der vierte Versuch wurde wieder ausgespielt – kein Weg. Turnover, obwohl Vikings LB Michael Werosta den QB beim Tackle verfehlt. Die Vikings, nun wieder im Ballbesitz kommen (no na) über Graham. Ein Holding war dabei. Man geht vorwärts ohne einen Down verbrauchen zu müssen. LB John Petty (bester Mann der Devils am Feld) holte Toby Henry von den Füßen und aus seinen Socken. Ein QB Sack für Minus 10. Aus dieser prekären Situation befreiten sich die Vikings mit Hilfe von Ralph Pointner (11 Yards Rush) und einem Pass auf Luke Atwood (15 Yards) zum First Down. Clinton Graham geht noch vorm letzten Seitenwechsel mit zwei Rushes für 18 Yards.

Den letzten Spielabschnitt eröffnete Henry mit einem Lauf zum First Down. Danach schwächelte auch die Vikings O. Ein inkompletter Paß von Henry auf Atwood folgte ein Forced Fumble von Graham, der von Eric Moore recoverd wurde. Turnover. Doch die Offense der Devils weiterhin ohne Power und Erfolg. Michael Werosta gab dabei TE Andreas Freter einen Hit der sich gewaschen hatte. Ganz schnell gingen die Devils 4 & out. Henry auf Atwood – 15 Yards. Ganz easy jetzt wieder die Wikinger. Clinton Graham lief ebenso lockere 16 Yards dazu. Devils DL Daniel Keil mit einem Face Mask – noch mal 15 Yards (Strafe) drauf. Graham fumbled den Ball, Roman Meklau recovered ihn. Glück für die Wiener. Ein weiteres First Down sollte nicht gelingen. Peter Kramberger versenkte aber den zweiten Fieldgoalversuch aus 22 Yards zum 15:0. Danach wieder Ratlosigkeit bei Brashears & Co. 4 & out ohne auch nur ansatzweise einen vernünftigen Spielzug zusammen zu bringen. Die Vikings passten sich dem Geschehen an, spielten ebenfalls einen schwachen Drive und dann den vierten Versuch erfolglos aus, was ihnen die Devils sofort wieder nachmachten. Das Spiel verlor an Niveau, das Publikum die Lust am Feiern. Zum üblen Spiel gesellte sich dann auch schlechtes Benehmen. VIK LB Paul Eckardt und DEV DL Andre Miersch bekamen sich in die Haare, tauschten gegenseitig Freundlichkeiten (Tritte) aus, beide wurden dafür ausgeschlossen. Das alles sah auch Clinton Graham, der aber trotzdem oder gerade deshalb seine eigene Antwort auf die Aussetzer Dritter reagierte. Ein sehenswerter 34 Yards Rushing Touchdown zum Endstand von 22:0 (PAT good).

Fazit
Ein eher merk- als denkwürdiges Footballspiel. Schlußfolgerungen daraus sind schwierig – hier ein Versuch. Es stand eine enorm starke (VIK) einer starken (DEV) Defense gegenüber. Es stand eine solide, effektive, unspektakuläre (VIK) einer löchrigen, teilweise desorientierten und harmlosen (DEV) Offene gegenüber. Die Vikings hatten einen Running Back (Graham) der sensationell spielte. Die Devils hatten auch einen (Appiah) der schwach spielte. Der Devils QB komplettierte 7 von 21 Pässen für 132 Yards. Jener der Vikings 13 von 19 für 158 Yards. Die Produktion der Spielmacher überschaubar. Keiner der beiden beging einen großen Fehler, keiner der beiden glänzte mit einem Big Play.

Herausragende Spieler
Clinton Graham (VIK)
Der neue Runningback spielte noch besser als gegen die Raiders. 199 Rushing Yards, 7.4 Yards pro Versuch (!) und 3 Touchdowns. Der Matchwinner der Wikinger.
Gebrüder Floredo(VIK)
Mario und Roman Floredo machten zusammen 11 Solo Tackles, Roman dazu noch 2 Assits.
John Petty (DEV)
Mit 5 Solo Tackles und einem Assit der zweiteffizienteste Linebacker (hinter Roman Floredo 6/2) des Spiels. Petty nahm sich einiges vor, spielte dann auch eine ordentliche Partie.

Gameday
Stromausfälle sind in Wien derzeit groß in Mode. Die Knights brachte ein solcher nur um Pommes Frites, bei den Vikings wirkt sich eine kaputte Sicherung schon heftiger aus. Kein Feuerwerk beim Einlauf, Michi Holubs Mikro verstummte, die ganze Inszenierung beim Start war so beim Teufel. Die Teufelsmusikanten der Guggermusik sind auf Elektrizität nicht angewiesen, spielten in tollen Kostümen mit ihren Blas- und Schlaginstrumenten groß und vor allem laut und falsch auf. Herrlich bunt und schrill. Die ganze Aufregung im Vorfeld um Eintrittskontrollen und Bechereinsatz war vor Ort dann keine mehr. Die Besucher akzeptierten sowohl das eine als auch das andere. Die Bashing Postings dazu sind scheinbar von Leuten gekommen die Vikings Gamedays sowieso nicht besuchen. Es kamen mehr Zuschauer als jemals zuvor bei einem Saisonauftaktmatch. Alfred Neugebauer konnte gut lachen, rotierte vor Freude darüber auf seinem brandneuen Segway. Essen & Trinken in der gewohnt guten Qualität, neu dabei eine Bagel Station (Top). Herausragend auch die Asia Nudeln und Alis Cocktails. Da wird gut genudelt und noch besser gemixt. Schöne Sachen sind das. Auch der hiesige Vienna Caterer versuchte sein Glück mit Specksalzstangerln, Knacker und Wurstsemmeln. Schlangenbildung konnten wir dort keine beobachten. Woran das wohl liegen mag? Die After Game Party, teilweise leicht verschlammt hinter dem Osttor, wurde erneut von den Guggermusikanten für ein Platzkonzert genutzt. In Verbindung mit Alis Caprihinia und den ’schoafen‘ LinebackerInnen samt Frau Quarterback der Vikings Ladies als Gesprächspartner war auch das gut auszuhalten. In Summe, trotzt der Panne am Start, noch immer und schon wieder der Gameday im heimischen Football. Auch die Invaders Spieler waren begeistert, einer nahm sich sogar heimlich einen Vikings 3D Becher mit nach Hause.

Ansonsten sah die neue Hohe Warte der alten relativ ähnlich. Die sanitären Anlagen wurde erneuert, im Süden gibt es eine Stehplatztribüne. Der Rasen war bereits vor dem Match in einem erbärmlichen Zustand, danach war er weitgehend abgetragen. Die Vikings sichern so den Job des Vienna Platzwartes. Es gibt immer was zu tun.

AFL
Dodge Vkings vs Cineplexx Blue Devils 22:0

(0:0/12:0/0:0/10:0)
02.04.2006, Kick Off: 15:00h, Hohe Warte, Wien,
Zuschauer: 3100
Referees: Müller / Berger / Savicevic / Bremser K. / Ulicny / Steiner

Football-Austria.com Spielbewertung
Spielniveau:
Ambiente:
Unterhaltungswert:

Football-Austria.com MVPs:
Clinton Graham (Vikings)

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