Die LA Titans behalten ihren Namen trotzdem und werden mit neuem Quarterback und Headcoach ein Freundschaftsspiele gegen das Division 2-Team Amstetten Thunder bestreiten.

Angestrebt wurde, so LA Titans General Manager Sascha Steurer, ein "langjähriges gemeinschaftliches Projekt" zwischen den Vereinen AFC Rangers und BAC Baden Tigers (aka Bruins). Daraus wird nun nichts mehr, denn der Verein aus der Kurstadt wurde Ende September geschlossen. Auswirkungen auf die LA Titans hat die Auflösung keine. Da alle Spieler Mitglieder der Rangers wurden, bleibt für die LA Titans, so der Name der spielenden Unit bei den Junioren und der Kampfmannschaft, alles beim Alten. Auch der Name LA Titans wird auch 2008 beibehalten.

Neuer Headcoach und Quarterback
Mathias Weinberger, ehemals Gründungsmitglied und Cheftrainer der Vienna Knights, übernimmt die Funktion des Cheftrainers. Eine kleine Überraschung, die sich in den letzten Wochen allerdings schon abgezeichnet hat. Der 27-jährige Weinberger wird mit dem US-Amerikaner Mike Pedigo einen 13 Jahre älteren Quarterback im Team haben. Pedigo war zuetzt Coach der Rangers Roughnecks Ladies und spielte vor rund 20 Jahren an der Kent State University (NCAA Division I).

Weinberger zeigt sich von der bisherigen Zusammenarbeit mit dem Ami begeistert. "Mike Pedigo zeigt im Training tollen Einsatz und ist voll bei der Sache. Er hat die richtige Einstellung, weiß auch, dass er mehr machen muss um mit 40 noch dabei zu sein. Der Altersunterschied zwischen uns ist kein Problem – im Gegenteil, fühle ich mich sehr wohl mit einem so erfahrenen Spielmacher."

Freundschaftsspiel gegen Thunder als Gradmesser
Das Relegationsspiel gegen die Styrian Stallions fiel ins Wasser. Die Titans wollten den Vergleich haben um zu wissen, wo sie tatsächlich stehen. Nachgeholt wird die Standortbestimmung am 28. Oktober in einem Freundschaftsspiel gegen den Dritten der Division II, den Amstetten Schnitzl’Land Thunder. Die Thunder verloren zuletzt mit Andreas Illich ihre Galionsfigur. Im übrigen nicht an die Gladiators, wie man zuletzt hörte, sondern an die Invaders nach St. Pölten. Eine Bestätigung des Transfers steht aber noch aus.

Für Weinberger ist die Begegnung mit den Amstettenern trotzdem sehr wichtig. "Für mich geh es darum, dass das Team in diesem Spiel zeigt, dass es gewillt ist über vier Viertel alles zu geben", so der Neo-Headcoach. "Die Spieler scheinen mir heute motivierter als in der Saison waren. Ich schätze die Titans, rufen sie ihr volles Potential ab, mit den vielen bekannten Namen im Team, für Division I-tauglich ein. Allerdings muss man auch sehen, dass der Verein lange nicht gewonnen hat mit der Kampfmannschaft. Das muss sich natürlich auch ändern. Ich glaube aber, dass in der Mannschaft viel mehr steckt, als sie zuletzt gezeigt hat."

Ligaeinteilung 2008 steht in den Sternen
Durch die dramatische Situation beim Nachwuchs und den erneuten Abgängen bei den Salzburg Bulls, ist die vom Verband bevorzugte Einteilung in vier Spielklassen ein wenig in die Ferne gerückt. Die Idee, die letzten drei Teams der Division I mit dem Challenge Bowl Sieger in einer Klasse spielen zu lassen, stößt bei keinem der betroffenen Teams auf Zustimmung. Neben Widerstand von den Steelsharks, Knights und Titans, was ein "Downgrade" betrifft, wird es wohl auch ein Nein der Stallions zu einem "Upgrade" geben. Verantwortlich für die Ligaeinteilung ist der Tiroler Landesverbandspräsident, Vize-Präsident der Raiders und des AFBÖ Ing. Gerwin Wichmann. Der will am 24. November bei der Ligasitzung seinen "Masterplan" präsentieren.

Genannt haben mit Ende September alle Vereine, die Nennung ist aber nicht mehr als eine Selbsteinschätzung. Die Einteilung kann auch vom AFBÖ selbsttätig getroffen werden. Bekannt ist nur, dass der Vorstand des Verbandes seit einige Jahren bereits den Rangers/Titans zu einem Abstieg rät. Heuer wird es, nach einer weiteren Saison ohne Sieg für die Südstädter und der Stimmung des AFBÖ-Präsidenten Michael Eschlböck nach zu schließen keinen Ratschlag mehr geben, sondern Konsequenzen.

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