Drei Spiele haben die Oregon Ducks in der laufenden College-Meisterschaft gespielt, drei Mal gingen sie als klare Sieger vom Feld. 66:3 gegen Nicholls State, 59:10 gegen die Virginia Cavaliers und auch die Tennessee Volunteers waren Samstagabend (59:14) ein gefundenes Fressen für hungrigen Enten. Nächster Gegner sind die Golden Bears von Cal am 28. September.
Um und auf des Teams ist ihre Offense rund um ihren Spielmacher Marcus Mariota. Dem Angriff der knallbunten Truppe zuzuschauen, das macht einfach Spaß. Big Plays und spektakuläre Szene ohne Ende.
Dafür verantwortlich ist Head Coach Mark Helfrich, der im Jänner den Job antrat, nachdem Legende Chip Kelly die Ducks in Richtung Philadelphia Eagles (NFL) verließ. Dem 39-Jährigen wurde bei Amtsantritt noch viel Skepsis entgegen gebracht, gilt Kelly auch als Guru und Erfinder dieser schlagkräftigen Offensive Oregons. Nach den ersten drei Spielen sind die Fans vorerst beruhigt: Die Ducks sind immer noch die Ducks und lassen ihre Gegner gerne alt aussehen, wenn auch bisher die ganz starken Gegner fehlten. Die kommen erst mit Washington State, UCLA und Stanford.
Die Daumen werden Helfrich auch in Wien derweilen fest gedrückt. 1997 war Helfrich noch Quarterback der Vikings und ist vielen Spielern damit noch in Erinnerung. Zwar galt er als Passgeber nicht unbedingt als die Koryphäe, seine Qualitäten als Leader hat man aber damals schon geschätzt. Die Vikings Alumi posten Bilder aus der Saison 97 (die übrigens mit einer Halbfinalniederlage gegen die Klosterneuburg Mercenaries endete) und fiebern mit „ihrem“ Mark mit.
Vielleicht landet ja die NCAA Championship Trophy heuer am Ende ja in den Händen eines ehemaligen Wiener Wikingers.
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