FA-Korrespondent Goran Košutić im Gespräch mit dem Budapest Cowboys Manager Péter Ádám.

Auch Ungarn wird heuer durch zwei Mannschaften in der Central European Football League vertreten sein. Bei den Cowboys aus Budapest handelt es sich um ein ambitioniertes Programm mit ungarischen Wurzeln und US-Amerikanischen Zugaben.

Der zweite große Verein der magyarischen Metropole sieht sich selbst noch nicht ganz auf dem Level des großen Bruders Budapest Wolves. Unser Korrespondent in Belgrad, CEFL-Online Redakteur Goran Košutić, sprach mit Péter Ádám, seines Zeichens Spieler und Mitglied des Managements des Neuankömmlings. Die Cowboys arbeiten hart und im Eiltempo daran, um für die Aufgaben der kommenden Saison gut vorbereitet zu sein. Für sie spricht der großer Kader und ein erfahrener Coaching Staff, angeführt von Laszló Pacuk, dem drei US-Coaches zur Seite stehen.

Als neues Team in der Liga, gemeinsam mit Zagreb und Bratislava, denken einige Beobachter und Insider der Szene, dass ihr noch nicht so gut seit, um heuer ein Wörtchen mitzureden. Was sagen Sie denen?

PÁ: Wir hoffen, dass wir diese Zweifel zerstreuen können. Wir werden beweisen, dass wir bereits gut genug sind für die Liga. Ich kann mit Stolz behaupten, dass wir das sich am schnellsten entwickelnde Team in Ungarn sind. Diese Jahr könnte hart für uns werden, aber es ist der beste Weg für unsere Entwicklung. Es ist ein höheres Level, es sind exzellente Mannschaften dir wir zu spielen haben, daher können wir uns nur verbessern. Ich bin zuversichtlich, dass wir die Zweifler überzeugen können.

Was sie die Ziele der Budapest Cowboys für 2008?

PÁ: Wir treten in zwei Ligen an. In der ungarischen Division I wollen wir definitiv den Titel holen, zumindest das Finale erreichen. Die CEFL ist eine schwierigere Frage. Ohne Erfahrung würde ich sagen, dass es unser Ziel sein muss, zu beweisen, dass wir in diese Liga gehören. Weitere Ziele sind die Anzahl und die Ausbildung unserer Spieler zu erhöhen bzw. zu verbessern.

Wenn man über ungarische Teams in der CEFL redet, dann haben die Wolves die Latte sehr hoch gelegt 2007. Wie seht ihr euch im Vergleich zu ihnen im Moment?

PÁ: Die Latte liegt in der Tat hoch; die Wolves hatten 2007 ein sehr gutes Jahr. Ich denke, wir sind in der Lage mittelfristig ihr Niveau zu erreichen. Zumindest werden wir alles versuchen, um dort hinzukommen.

Ist es eine gute Sache, dass die Wolves und Cowboys in unterschiedlichen Conferences spielen, oder hätte man es doch vorgezogen öfter gegeneinander zu spielen?

PÁ: Wir spielen gerne gegen die Wolves, aber wir mögen auch die Vielfalt und Abwechslung in der CEFL. Gegen viele verschiedene Teams zu spielen, bringt wertvolle Erfahrungen mit sich. Dahingehend sind wir zufrieden mit der Einteilung. Wir spielen ja mindestens ein Mal gegen sie im Grunddurchgang und könnten uns im Playoff theoretisch wiedersehen.

Wie werden die Cowboys mit zwei Meisterschaften umgehen können, mehr von der sportlichen als von der finanziellen Seite her betrachtet?

PÁ: Wir brauchen dringen Erfahrung, um uns weiter zu entwickeln. Wir haben im Frühjahr und Sommer fast jedes Wochenende ein Spiel. Wir wissen, dass es hart wird für uns, aber wir hatten im Winter eine gute Vorbereitung. Daher denke ich, dass wir sehr gut damit klar kommen werden. Unsere Coaches können aus einem großen Kader mit vielen guten Spielern schöpfen.

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