Ab der Saison 2015 war Alexander Thury über weite Strecken Starting Quarterback bei den Vikings und sollte dort als Nachfolger des 2014 zurückgetretenen Christoph Gross aufgebaut werden. Die Saison 2016 schloss Thury mit 163 Pässen von 279 Versuchen für 1790 Yards und 15 Touchdowns ab. Mit acht Interceptions wies er ein am Ende ein QBR von 83.5 aus, womit er an vierter Stelle der Abschlussstatistik der AFL lag, hinter den Spielmachern der Raiders, Silverhawks und Rangers. Die Wiener verpassten erstmals seit sechs Saisonen den Einzug in die Austrian Bowl.

In der Offseason fiel bei den Vikings die Entscheidung den selbst ausgerufenen Austrian Way bei ihren Spielmachern zu verlassen und mit Kevin Burke einen US-Amerikaner zu engagieren. Thury musste zurück in die zweite Reihe und Burke holte mit den Wikingern den Titel.

Zwar kehrt Burke 2018 nicht mehr nach Wien zurück, der Rekordmeister engagierte aber mit Garrett Safron gleich den nächsten amerikanischen Quarterback. Damit war klar, dass Thury auch heuer nur wenig Spielzeit in der ersten Mannschaft mehr bekommen wird.

Ähnlich dem Schicksal von Chris Gubisch bei den Graz Giants, der nach einem Kurzauftritt beim deutschen Meister Schwäbisch Hall 2017 heuer bei den Styrian Bears spielen wird, verlässt nun auch Thury seinen Stammklub, nachdem er als Starter gebencht wurde. Mit den Marburg Mercenaries schlägt er bei einer der besseren Adressen der German Football League auf. Die Hessen landeten 2017 auf Rang 3 der GFL Süd und schieden im Viertelfinale gegen Kiel aus.

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