22 Teams, die in Österreich spielen, sind auf den Social Media Kanälen facebook und Twitter vertreten. Grund genug für uns, um sich in regelmäßigen Abständen anzuschauen, wer wie viele likes auf seiner facebook-Seite und Follower seines Twitter-Accounts hat. Wir werden die Social Media Football League mindestens ein Mal pro Monat aktualisieren.
Die klare Nummer 1 waren, sind und bleiben wohl auch noch lange die Raiders, die mit einem Respektabstand vor den Vikings liegen. Auf Platz 3, wieder mit viel Abstand, sitzen die Prague Panthers. Dahinter wird es dann knapp. Zwischen Platz 4 (Invaders) und 7 (Dragons) liegen gerade 191 Gesamtpunkte.

Social Media Football League

Welches Football Team ist auf den Social Media Kanälen facebook und Twitter am Beliebtesten?
Gezählt werden ausschließlich likes von facebook Seiten (keine Profile oder Gruppen!) und
Follower des offiziellen Twitter Accounts.
Hinweise an [email protected]

Erstellt am: 2. April 2012.
Nächstes Update: 1. Mai 2012

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#
Team
facebook
Twitter
Gesamt
Tendenz
1.
Swarco Raiders
6.556
2.
Raiffeisen Vikings
3.797
3.
Prague Panthers
2.322
4.
Generali Invaders
1.348
5.
Budapest Hurricanes
1.306
6.
Salzburg Bulls
1.252
7.
Danube Dragons
1.157
8.
JCL Giants Graz
947
9.
Vienna Knights
784
10.
Gmundner Rams
806
11.
Steelsharks Traun
776
12.
AFC Hurricanes
721
13.
Carnuntum Legionaries
660
14.
Pinzgau Devils
486
15.
Styrian Bears
488
16.
Kornmesser Rangers
481
17.
Alpin Hammers Schwaz
323
18.
Amstetten Thunder
185
19.
Fürstenfeld Raptors
166
20.
Vienna Warlords
162
21.
Carinthian Lions
132
22.
Telfs Patriots
81

Bitte, bitte mögt uns doch!

Beim ersten Gameday der Vikings machten die Wiener massiv Werbung für ihre facebook Seite. Ziel sei es, so sagten sie es auf der Hohen Warte mehrmals durch, die Raiders zu überholen. Das wird schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Vor dem Gameday hatten die Vikings 2.838 Freunde weniger als die Tiroler im sozialen Netz, nach diesem sind es nun 2.759. Geht die Aufholjagd in dem Tempo weiter, dann könnten die Wiener zur Austrian Bowl XXX, also im Sommer 2014, mit den Freibeutern erstmals gleichziehen.
Versuche, über das wirkliche Leben, Freunde im virtuellen Leben zu finden, die sind generell recht unpraktikabel, denn sonst wären auch Social Media Agenturen allesamt ohne Auftrag. Abgesehen mal davon, dass so offen zur Schau gestelltes fishing for compliments stets komisch riecht. Der Vorsprung der Raiders rührt nämlich nicht daher, dass sie (in Österreich zumindest) um so viel bekannter wären, sondern a) an ihren internationalen Kooperation und b) an ihren Inhalten, die einfach spannender sind. Eine große Hilfe dabei ist ihnen sicher auch raidersTV mit über 4.000 facebook likes. Es sind deutlich mehr Anhänger der Vikings auch Fans der Raiders facebook Seite, als das umgekehrt der Fall ist. Da liegt der Hase im Pfeffer.
Twitter? Interessiert das jemanden?
Die Raiders sind das einzige Team in Österreich überhaupt, welches mehr facebook likes als Football-Austria ausweist und sie verstehen es als einzige auch ihren Twitter Account zu nutzen. Einfach indem sie ihn nutzen. Mit 478 Followern haben sie mehr als alle anderen Teams in Summe zusammen.
Twitter fristet in Österreich allgemein ein Stiefkind-Dasein, wird dabei auch sehr missverstanden. Die Anzahl der Follower ist hier weniger wichtig, als ihre Qualität. Wenn einem Account nur 50 Leute folgen, darunter befinden sich aber 20 Opinion Leader, zum Beispiel Sportjournalisten (die twittern nämlich fast alle!), dann erfüllt er bereits seinen Zweck. Get Retweeted! Es geht auch hier um Inhalte. Ebenso ist Twitter als Verstärker und Überbringer einsetzbar. Man kann den Account mit facebook verknüpfen, oder man kann den RSS Feed in andere Tools einbauen. So benutzen wir bei unseren Live-Tickern auch Twitter Feeds, aktuell jene der Raiders, Rangers und Dragons, als Zusatzinformationsquelle. Das ist alles sehr praktisch und auch unkompliziert. Leider offenbar immer noch zu schwierig für good ol‘ Austria.
Ungarn und Serben machen’s besser
Ein gutes Beispiel sind hier die Budapest Hurricanes mit knapp über 100 Twitter Followern, die aber selbst allesamt wieder sehr aktiv sind. So verbreiten sich Nachrichten der Canes schnell über das gesamte soziale Netzwerk. Merke 1: Es geht auch um Multiplikatoren! Nicht zufällig haben sie als relativ junges Team über 1.200 facebook Fans. Noch viel größer sind die Budapest Wolves mit 2.672 facebook Fans und 167 Twitter Followern. Die Wolves werden wir im Herbst in die Liste aufnehmen, denn da spielen sie wieder in Österreich mit ihren Junioren. Selbiges kann man bei den Belgrade Vukovi beobachten, die 380 (!) hyperaktive Twitter Follower haben und einen dementsprechenden Zulauf auf facebook – 5.138 likes! Relativ „harmlos“ machen sich dagegen die facebook Seiten des deutschen und schweizerischen Meisters aus.
Dazu ein wichtiger Hinweis: Wir zählen ausschließlich likes von Facebook Seiten und Twitter Followern. Gruppen oder Profile (Cineplexx Blue Devils, Weinviertel Spartans) werden NIE in diese Liste Eingang finden, weil sie auf einem anderen sozialen Verhältnis beruhen. Eventuell werden wir eines Tages Google+ (Seiten) berücksichtigen, aber wer wie viele Freundschaftsanfragen verschickt, oder gar Leute in Gruppen hinzufügt (absolutes No-Go übrigens), das hat auf der Liste nichts verloren.
Es gibt nichts zu verlieren
Wir haben schon öfter mal gehört, dass manche die Angst haben, ihre facebook-Seite wird "mächtiger" als ihre Homepage wird. Ja, das mag passieren, vor allem, wenn man den Content nicht hat, oder ihn falsch verteilt. Aber ganz allgemein ist dem nicht so. Auf der anderen Seite steht ja auch Frage: Ist es nicht egal, über welche Plattform man seine Inhalte verbreitet, so lange sie verbreitet werden? Auch hier ein Beispiel dazu: Football-Austria hat vor anderthalb Jahren, neben der Webseite, auch das dazugehörige Kommentarsystem radikal umgestellt. Genau zu der Zeit hat auch unsere facebook Seite extrem viele neue Leser bekommen. Der Effekt war – und hielt bis heute an – dass wir weit weniger Kommentare auf der Webseite hatten/haben, dafür aber parallel dazu eine stark ansteigendende Interaktivität auf facebook (und übrigens auch Twitter) verzeichnen konnten. Wir hatten da die ganz konkrete Angst, dass wir „verfacebooken“, also unser Kern, die Seite selbst, niemand mehr zur Kenntnis nimmt. Genau der gegenteilige Effekt ist dann aber eingetreten. Football-Austria verzeichnet heute fast doppelt so viele Leser als im Vergleichzeitraum 2011. Also keine Angst: facebook nimmt nichts weg, es ist als Addon ein Booster für Webseiten, auch wenn die Interaktion auf dieser selbst dadurch sinkt.
Social Media ganz wichtig für die Kleinen
Facebook & Co sind ganz besonders wichtige Kommunikationskanäle für kleinere Programme geworden. Facebook hat unser aller Medienkonsum drastisch verändert. Was dort nicht steht, das passiert quasi gar nicht wirklich. Die Generali Invaders, Salzburg Bulls, Vienna Knights, Gmundner Rams, Steelsharks Traun und AFC Hurricanes sind unter den Top 10 Footballteams des Landes auf facebook. Und wenn man sich ansieht, dass die Carnuntum Legionaries 648 Fans dort haben (#11 in Österreich), dann erkennt man auch, dass selbst die das verstanden haben, die noch gar nicht in einer Liga spielen.
In Summe sind die Social Media-Präsenzen der heimischen Klubs soweit zurfiedenstellend, vergleicht man sie mit anderen Ländern. Wir würden uns mehr Aktivität auf Twitter wünschen (manche sind dort gar nicht vertreten) – probiert es einfach und hört nicht auf, nur weil es nicht gleich explodiert und – das ist ganz wichtig und schreiben wir den Vikings, die so gerne die Nummer 1 wären, auch ins Stammbuch: Content is King, ihr Prinzen.

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