Zuvor gewannen die Swarco Raiders in der Battle4Tirol, dem eigens ins Leben gerufenen und in Europa einmaligen Wettbewerb, mit 34:9 gegen die Stuttgart Scorpions, mit 42:0 gegen die Düsseldorf Panther und mit 47:7 gegen die Basel Gladiators.
„Ich bin stolz darauf, wie wir die Battle4Tirol gespielt und heute auch beendet haben. Wir haben heute gegen ein körperlich unglaublich starkes Londoner Team gespielt und gezeigt, dass wir auch tough sein können“, sagte Swarco Raiders Tirol Head Coach Shuan Fatah. „Genau dieses Wissen wird uns sehr helfen in der heißen Playoff-Phase der AFL.“
Zum MVP des Spiels auf Seiten der Swarco Raiders wurde die Offensive Line gewählt. Sie ermöglichte den Tirolern 183 Yards Raumgewinn am Boden. Allein Running Back David Oku kam bei elf Läufen auf 138 Yards und zwei Touchdowns. Er erzielte insgesamt drei Touchdowns. Für London wurde Wide Receiver/Kicker Ian Jacquet ausgezeichnet.
In den vier Spielen der Serie brachte es Oku auf 39 Läufe für 457 Yards und vier Touchdowns. Zudem fing er 15 Pässe für 109 Yards und zwei Touchdowns. Weiterhin punktete er mit einem 82-Yard Punt Return.
Quarterback Sean Shelton brachte 12 von 22 Pässen für 210 Yards mit zwei Touchdowns an. Wide Receiver Kyle Callahan fing drei Bälle für 74 Yards und einen Touchdown. Wide Receiver Clemens Erlsbacher fing zwei Bälle für 47 Yards. Die Defensive erlaubte den in der englischen Heimat so dominanten Warriors nur 219 Gesamt-Yards. Defensive Lineman Ersin Gödel und Defensive Back Marco Kreidl hatten je einen halben Sack.
Die Warriors gewannen den Münzwurf und entschieden sich fürs Angriffsrecht. Nachdem der Kickoff ins Seiten-Aus flog, begannen sie an ihrer 35-Yard Linie. Ein 7-Yard Pass von Quarterback Bradley Thompson auf Wide Receiver Luc-Benjamin Mbemba brachte ein First Down. Später fing Wide Receiver Ian Jacquet einen Pass für 20 Yards. Jacquet kickte kurz darauf ein 40-Yard Field Goal. 7:07 Minuten vor Ende des ersten Viertels führte London mit 3:0.
Die Swarco Raiders begannen ihren ersten Drive an der eigenen 16-Yard Linie mit einem 12-Yard Pass von Shelton auf Wide Receiver Christian Willi. Später erzielte Shelton mit einem Lauf ein First Down an der 38-Yard Linie. Kurz darauf warf Shelton einen kurzen Querpass zu Callahan, der 58 Yards in die Endzone der Warriors lief. Nach dem Extrapunkt von Kicker Dennis Wiehberg stand es 4:54 Minuten vor Ende des ersten Viertels 7:3 für die Swarco Raiders. Es waren die ersten Punkte, die die Londoner in dieser Saison abgegeben haben.
Londons zweiter Drive endete nach zwei großartigen Tackles von Linebacker Wendell Brown. Nach einem kurzen Punt der Gäste übernahmen die Tiroler an der Mittellinie. Gleich beim ersten Spielzug tanzte Oku mehrere Verteidiger aus und sprintete zum Touchdown. Wiehbergs Extrapunkt gab den Swarco Raiders 2:03 Minuten vor Ende des ersten Viertels eine 14:3-Führung.
London startete den dritten Drive nach einem Touchback an der eigenen 25-Yard Linie. Running Back Dwayne Watson lief 10 Yards zum First Down. Später lief er 8 Yards und tankte sich anschließend bis an die 42-Yard Linie der Tiroler. Eine Strafe schenkte den Gästen ein First Down an der 27-Yard Linie. Ein weiterer Lauf von Watson brachte London an die 15-Yard Linie. London verkürzte kurz darauf mit einem 23-Yard Field Goal auf 6:14. Es waren noch 5:37 im zweiten Viertel zu absolvieren.
Auf beiden Seiten endete die folgende Angriffsserie mit einem Punt. An ihrer 36-Yard Linie beginnend, eröffnete Oku den Drive mit einem 7-Yard Lauf. Anschließend lief er bis an die gegnerische 36-Yard Linie. Es folgte ein 15-Yard Lauf von Oku. Dann fing Erlsbacher einen Pass an der 10-Yard Linie. Kurz darauf pitchte Shelton den Ball zu Oku und der lief fünf Yards in die Endzone. Nach dem Extrapunkt stand es 40 Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit 21:6 für die Swarco Raiders.
Oku eröffnete das dritte Viertel mit einem Kickoff-Return bis an die Tiroler 39-Yard Linie. Beim ersten Spielzug lief er 27 Yards. Anschließend fand Shelton Erlsbacher für 43 Yards. Running Back Fabien-André Gärtner beendete den Drive mit einem 1-Yard Touchdown-Lauf. Der Extrapunkt erhöhte die Führung auf 28:6. Es waren noch 10:29 Minuten im dritten Viertel zu spielen.
London begann nach einem Touchback an der eigenen 25-Yard Linie. Watson führte sein Team mit zwei Läufen an die 49-Yard Linie der Tiroler. Eine Strafe schenkte London 15 Yards. Doch nach einem Sack von Kreidl und Gödel mussten sich die Gäste mit einem 54-Yard Field Goal versuchen. Der Kick ging aber vorbei und die Tiroler übernahmen an ihrer 37-Yard Linie.
Beim zweiten Spielzug bediente Shelton Callahan für 12 Yards. Dann fing Wide Receiver Oliver Eslami einen Ball an der gegnerischen 35-Yard Linie. Nach einer 5-Yard Strafe warf Shelton einen 17-Yard Pass auf Willi. Kurz darauf punktete Oku nach Zuspiel von Shelton mit einem 15-Yard Touchdown-Catch. Wiehberg traf per Extrapunkt und 5:34 Minuten vor Ende des dritten Viertels führten die Swarco Raiders mit 35:6.
Nach Punts auf beiden Seiten gelang den Gästen ein Turnover. Beim Punt der Warriors konnte Erlsbacher den Ball nicht festhalten und die Engländer eroberten den Ball an der 19-Yard Linie. Beim folgenden Spielzug warf Thompson einen 19-Yard Touchdown-Pass auf Jacquet. Der Extrapunkt misslang. 9:29 Minuten vor Ende des Schlussviertels verkürzten die Gäste auf 12:35.
Am kommenden Wochenende bestreiten die Swarco Raiders ihr letztes Spiel im Grunddurchgang der Austrian Football League (AFL). Am Sonntag, den 14. Juni empfangen sie die Prague Black Panthers in Wattens.
Battle4Tirol
Swarco Raiders Tirol vs. London Warriors 35:12

14:3/7:3/14:0/0:6
Stats
SA 6. Juni 2015 19:20 Uhr, Tivoli-Stadion Innsbruck

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