Quarterback Hannes Riedlsperger konnte verletzungsbedingt noch nicht auflaufen. Für ihn sprang Paul Lemberger ein.

Auch der Starting Center Stefan Fuchs stand nicht zur Verfügung, womit Dominik Schmidhuber die Bälle zum Quarterback snappen musste. Daher konnte die Offense zu Beginn ihre Stärken noch nicht ausspielen. Die Defense fand jedoch zu alter Stärke zurück und konnte zweimal einen Turnover erzwingen. Ein Mal konnte Simon Langer einen Ball frei schlagen und Stephan Taxer ihn sichern, das zweite Mal fing Stephan Taxer einen Pass der Gmundner ab.

Beide Scores sim zweiten Viertel

Trotzdem dauerte es bis zum Beginn des zweiten Quarters, bis Alexander Herzog mit einem kurzen Lauf die Endzone zum ersten Touchdown erreichen konnte (Two-Point-Conversion failed). Danach fand Paul Lemberger nach einer Interception durch Kai Seifter mit einem Pass Christian Hofer zum Touchdown (Two-Point-Conversion good). Zwei weitere Interceptions durch Lorenz Kaiser und Christoph Haslgruber brachten jedoch keine weiteren zählbaren Ergebnisse. Es ging es mit 0:14 in die Halbzeit.

Im letzten Quarter gelangten die Rams einmal bis kurz vor die Endzone, die Defense konnte jedoch Punkte der Heimmannschaft verhindern. Die Rookies Simon Langer und Dominik Gruber (Defensive Ends) fügten sich nahtlos in die schon immer starke Defense und konnten den gegnerischen Quarterback immer wieder unter Druck bringen und auch einige Sacks setzen.

So gelang auch im Rückspiel ein Shutout gegen einen Gegner, der die Celtics im Vorjahr im entscheidenden Spiel um die Playoffteilnahme noch klar besiegt hatte.

Celtics zweifeln am System

Lenni Gödde Headcoach Pinzgau Celtics sagt: „Es bleiben nun zwei Wochen zum Regenerieren und noch wissen wir nicht, ob wir mit der stärksten Besetzung antreten können. Nach der stärksten Saison der Vereinsgeschichte geht es am 13. Juli zum scheinbar übermächtigen Gegner nach Ungarn. Nicht alle werden die lange Anreise entweder verletzungs- aber auch arbeitsbedingt mitmachen können. Der Gegner, die Fehervar Enthroners, spielen neben der Division 3 in Österreich noch in der obersten Liga in Ungarn und spielen dort am kommenden Wochenende um die Meisterschaft. Das allein zeigt schon den Kräfteunterschied und lässt am System in Österreich zweifeln, wo hochklassige ausländische Vereine in den untersten Ligen beginnen müssen, anstatt sie nach ihrer Spielstärke einzustufen. Trotzdem freuen wir uns, vor einer sicherlich großartigen Kulisse unser erstes Playoffspiel gegen einen Gegner zu absolvieren, der im Vorjahr unsere fünfte Liga und heuer die vierte Liga nach Belieben dominiert hat.“

AFL Division 3 Woche 11

Gmunden Rams (2-6) vs. Pinzgau Celtics (6-2) 0:14
(0:0/0:14/0:0/0:0)
SO 29. Juni 2019 18:00 Uhr, SEP Arena · Gmunden

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