Nicht gerade sparsam geht der AFVD in einer Aussendung mit Selbstlob um, was die von ihm ausgerichtete Junioren Europameisterschaft betrifft. Diese sei nicht nur „eine sehr gute Veranstaltung“ gewesen, sondern auch die „am besten organisierteste Junioren-EM“, seit diese unter den Fittichen der EFAF (2002) durchgeführt wird. Das sei durch die teilnehmenden Nationen ebenso wie auch von den Zuschauern honoriert worden.
Sportlich zieht der deutsche Verband eine verhalten zufriedene Bilanz. Mit Bronze muss man zumindest 2013 leben, man hat sich immerhin um einen Platz gegenüber 2011 verbessert. Ein Sieg gegen Österreich wäre nicht realistisch gewesen. Es sei aber nicht Anspruch der deutschen Auswahl, sich mit Platz drei zufrieden zu geben. Maßstab ist der Titelverteidiger aus Österreich, den es zukünftig zu schlagen gilt.
Keine WM für Deutschland?
Eine offene Frage für den AFVD ist die Teilnahme an der Junioren-Weltmeisterschaft in Kuwait im Juli 2014. Zwar wurde vom Stadionsprecher bei der EM mehrmals verkündet, dass nur die beiden Finalisten sich für die WM qualifizieren, da Europa nur mehr zwei Spots hat (einer ging an Afrika), man erwarte sich jetzt aber eine “eine faire Gleichbehandlung“, da Schweden als Drittplazierter der Junioren-EM 2011 ja auch noch ein Ticket zur WM 2012 erhalten hat.
Damals gab es allerdings noch keinen Teilnehmer aus Afrika (wer das sein sollte, ist soweit übrigens noch offen), aber die IFAF machte am Tag nach dem Turnier bereits klar, dass bei der IFAF Junioren WM neben Gastgeber Kuwait, Titelverteidiger Kanada, Österreich und Frankreich noch je einen Spot für Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien gibt, sprich vermutlich für Japan, Nigeria (?), den USA und American Samoa. Deutschland wäre demnach nicht qualifiziert.

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