Überraschend ist nicht nur die sehr kurzfristig bekannt gewordene Trennung zwischen den Wikingern und Rosier, sondern auch, dass ihn kein anderes Team haben möchte. Vikings-Präsident Karl Wurm ließ heute zwsichen den Zeilen durchklingen, dass in der Causa noch nicht das letzte Wort gesprochen sei. Hört sich fast nach dem selben Prozedere wie im Vorjahr an. Rosier da, dort, ja, nein, jein, vielleicht…?

Fünf AFL-Teams haben zum Spieler Rosier klar Stellung bezogen.

Carinthian Black Lions
Für Präsident Manfred Mocher ist Rosier kein Thema. "Unser Team samt Legionären steht fix und fertig. Wir werden uns zu unserer Mannschaft erst beim ersten Spiel äußern, eventuell kurz davor eine Pressekonferenz einberufen."

Cineplexx Blue Devils
Präsident Christoph Piringer findet den Abgang "interessant", sieht aber keinen freien Spot mehr in seinem Team. "Wir haben theoretisch noch einen Legionärs-Platz frei, praktisch aber nicht mehr. Zudem bevorzugen wir einen Dual-Passport. Außerdem hat Rosier Gehaltsvorstellungen, die weit über unserem Bezahlungs-Schema liegen."
Bei den Emsern wird wohl Mo Mortazavi den letzten Import-Platz bekommen.

Danube Dragons
Headcoach Mag. Ivan Zivko machte klar, dass die Rekrutierungs-Phase der Dragons abgeschlossen sei und es kein Budget mehr für einen weiteren Legionär im Verein gibt. Auch er merkte an, dass man ein "Rosier-Gehalt" Legionären aus Prinzip nicht auszahlt.

Turek Graz Giants
General Manager Angelo Barsuglia sieht keinen Bedarf an einem Receiver oder Defensive Back bei den Giants. Zudem sei Rosier viel zu teuer für den Verein.

Swarco Raiders Tirol
Sein Ex-Verein wird Rosier ganz sicher nicht mehr retour nehmen. Die Raiders haben mit Rosier abgeschlossen. Sie stiegen schon 2006/2007 beim Rosier-Bluff im Rahmen des Gehaltspokers mit den Vikings freiwillig aus und führen seither aus Prinzip keine Verhandlungen mehr mit ihm.

Also wohin mit dem Mann?
Am Ende wird er doch noch bei den Vikings landen, vielleicht mit einer Handvoll Dollar bzw. Euro weniger, oder er kann sich bei unseren Nachbarn in der zweitstärksten Liga Europas schlau machen, wo noch ein Plätzchen frei wäre.

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