Unter der Leitung von Zivko, der auch im ÖHNT als WR-Coach tätig ist, gewann sowohl die Jugend- als auch die Junioren-Auswahl der Klosterneuburger im Vorjahr die Meisterschaft. Seit 2001 arbeitet Ivan Zivko an seinem Team, daher war es eine logische Entwicklung, dass er nun auch Head Coach der Kampfmannschaft wird. Er ist damit der einzige Österreicher in der Position in der AFL.

Mit ihm darf man auch einige der so erfolgreichen Junioren-Spieler im ersten Team der Dragons erwarten. Über Legionäre hält man sich zurzeit noch bedeckt. Dem Neuzugang Chris Medlen werden aber noch andere folgen. Wie viele, ist bei den Drachen auch eine Frage des Geldes.

Das Team der Ausgebildeten

Der sportliche Leiter der Dragons, Anton Pokorny, bezeichnet den Trainerstab als den ‚wahrscheinlich bestausgebildeten in Österreich‘. Headcoach Ivan Zivko zur Seite stehen die Amerikaner James Albano (Defense Coordinator) und Brian Caler (Running Backs). Dazu kommen noch ganze fünf Österreicher mit Markus Felinger (Linebacker), Stefan Berka (Defensive Backs), Christian Hofmann (Defensive Line), Roland Brandt (Offensive Line) und Werner Kickmaier (Kicker/Punter). Mehr Informationen über Ausbildung und Werdegang der Coaches findet man hier.

Neustart in eine schwierige Saison

Kaum ein anderes Team ist für die kommende Saison so schwer einzuschätzen wie jenes aus Klosterneuburg. Auch die Konkurrenz weiß heute nicht was mit den Dragons ‚Neu‘ auf sie zukommen wird. Eine der spannenden Fragen der AFL 2007, abhängig auch davon, wie schnell man den Nachwuchs in die Kampfmannschaft integrieren kann und ob diese Spieler dann auch in der AFL reüssieren können.

Sicher ist man sich vom Boden- bis Neusiedler See lediglich darin, dass eine Leistung wie jene aus dem Jahr 2006 nicht reichen wird – damit rechnet man aber auch nicht. Nach dem Abstieg in die zweite Klasse konnte man auch dort keine Bäume ausreißen. Eine Niederlage im Grunddurchgang gegen die Invaders und die Salzburg Bulls beendeten die Meisterschaft der Dragons in der Overtime des Halbfinales vorzeitig. Den späteren Meister Dodge Vikings II sah man nur aus der Ferne. Der Dritte der zweiten Klasse stieg trotzdem in die AFL auf, da er sich stark genug fühlt. Ein Wunsch-Upgrade, welches es ab der kommenden Saison nicht mehr geben soll.

Relegation macht die AFL spannender

Über den letzten der AFL schwebt das Damoklesschwert der Relegation. Der Meister der Division I kann (muss aber nicht) das Schlusslicht der ersten Liga fordern – der Sieger steigt auf/bleibt oben, der Verlierer steigt ab/bleibt unten.

Kandidaten für die rote Laterne gibt es aus heutiger Sicht zwei bis drei. Die Dragons werden mit dem Trio Raiders, Vikings und Giants wohl nicht ganz Schritt halten können, die Teams aus Klagenfurt und Hohenems könnten sich aber in Reichweite befinden. Die Relegation ist insofern auch eine Bereicherung, da die Meisterschaft nun auch nach unten hin spannend wird. Vorausgesetzt es gibt einen Herausforderer und der Footballbund exekutiert diese Regelung dann auch und weicht sie nachträglich nicht auf.

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