In der heutigen Ausgabe des KURIER, welcher vergangenen Freitag mit seinem Chronik Chef Peter Grolig dem Sportfest in der JVA Gerasdorf beiwohnte, findet man einen Artikel über diese Veranstaltung. Wortwörtlich werden darin "Experten der Vienna Vikings" als die Trainer der Gerasdorf Bad Boys genannt. Nun haben die Chrysler Vikings, welche damit wohl gemeint sind, mit der Sache so viel zu tun, wie Franz Viehböck mit der Mondlandung. Alle sind halt irgendwie Astronauten, bzw. haben mit Football zu tun. Ein Fauxpas mit Folgen für die beiden Coaches Armin Schneider und Mario Göpfert.
Das Duo Schneider/Göpfert wollte mit einer guten Presse weiter auf Sponsorensuche gehen. Ein schöner KURIER Artikel spielt dabei keine unwesentliche Rolle, damit kann man sich aber nun "Brausen gehen", wie Schneider wortwörtlich meinte, denn wenn alle diejenigen, welche mit der Sache nicht vertraut sind, die Vikings dahinter vermuten, sei sein Job schon erledigt, bevor er noch begonnen hat, denn er, wie auch Göpfert haben mit den Vikings bekannter Weise nichts zu tun.
Schneider hat dahingehend heute auch alle Hebel in Gang gesetzt um eine Berichtigung zu erreichen. Ohne Erfolg. Grolig ließ laut Schneider telefonisch ausrichten keinerlei Möglichkeit zu haben diese falschen Informationen in der Zeitung richtig stellen zu lassen.
Schneider wandte sich danach an die Vikings. Präsident Karl Wurm zeigte sich laut Schneider darüber entsetzt, könne aber auch nichts gegen eine falsche Berichterstattung des KURIER machen. Die schreiben halt immer Vikings, wenn sie Football hören.
Schneider wird sich noch an die Anstaltsleitung und an Politiker wenden. Grolig sagte ihm zu "in ein paar Monaten" nochmals darüber (dann aber richtig) zu berichten, was den beiden Machern im Moment natürlich recht wenig hilft bei der Sponsorensuche.
Diese haben die Wikinger schon hinter sich was den KURIER betrifft, denn dieser ist bekanntlich auch Sponsor der "Vienna Vikings", was natürlich in keinem Zusammenhang steht und ein reiner (und sehr unglücklicher) Zufall ist.
Schneider ist mittlerweile mit den Nerven runter: "Ich will mir heute gar nicht die TV Sendung mehr ansehen. Wenn Sie darin auch die Vikings als Macher nennen, kann ich das ganze Projekt schmeißen oder den Wikingern übergeben."
Ebenso zufällig scheinbar das Zustandekommen der Falschmeldung. Karl Wurm, welcher ebenfalls vor Ort war, äußerte sich, nachdem er vorher einige Male seine Bedenken gegenüber dem Projekt kundtat, dann vor Ort ausgenommen positiv über diese Sache, welche er (als AFBÖ Vizepräsident) weiter unterstützen werde. Offenbar führen Groligs falsche Schlüsse darauf zurück. Ein ärgerlicher Irrtum, welcher Karl Wurm mit seinem Sponsor klären kann?
Denn offizielle Unterstützung seitens der Vikings dafür gab es bis dato dafür keine. Im Zuge der Entwicklung des Projekts meldeten sich wohl Mitarbeiter der Chrysler Vikings vulgo Vienna Vikings, darunter Waterboy George mit seiner Cecilia, wie kurz vor dem Match drei Spieler, welche gegen die Bad Boys im Team der Gäste mitspielten.
Zur kurierenden Klarheit:
Das Projekt "Football in Gerasdorf" wurde von den Herren Armin Schneider und Mario Göpfert ins Leben gerufen, von selbigen organisiert und durchgezogen. Sie sind auch die beiden Trainer der Mannschaft und kommen vom Footballteam der Baden Bruins, welche als Verein aber auch nichts mit der Sache zu tun haben. Sie sind schlicht als Privatpersonen dort gewesen. Die Vienna Vikings haben mit der Sache organisatorisch wie inhaltlich nichts zu tun.
TV Tipp: Heute 21:10, ORF2, Sendung Thema
Bericht über Gerasdorf

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