So gingen die ersten beiden Partien gegen das Team aus Wien jeweils sehr knapp 0:3 und 6:7 verloren. 
Die Pannonia Eagles bewiesen jedoch, das es nicht immer ganz so knapp von statten gehen muss und man auch mit der Offense die nötige Power und Kreativität aufs Feld bringen kann. 
Nach dem Kickoff der Super Seniors zeigte die pannonische Defense sofort, dass Sie sich seit dem letzten Aufeinandertreffen weiterentwickelt hat und lies kaum Yards der Hausherren zu. Auch die Offense konnte im ersten Viertel bereits mit sehenswerten Plays beweisen, dass von der Verunsicherung aus der ersten bzw. den vorangegangenen Partien nicht mehr viel übrig ist. Trotzdessen endete das erste Viertel mit einem, wie bei dieser Begegnung, meist üblichen 0:0.
Im zweiten Viertel dann kam die Stunde der Adler und allen voran Quarterback Michael Schöffauer, welcher den ersten Touchdown persönlich mittels Laufspielzug in die Endzone trug. Auch der zweite Touchdown an diesem heißen Nachmittag auf der Ravelin sollte von einem Geistesblitz des von Selbstvertrauen strotzenden Quarterbacks gestartet werden. Er warf den Ball genau in die Hände von Tobias Bruder, welcher den Ball über 55 Yards in die Endzone der Wikinger trug. Auch der Defense, die wie in den Spielen zuvor, stark aufspielte, sollte die Eintragung aufs Scoringboard nicht verwehrt bleiben. Jürgen Billes fing einen Pass vom SuperSeniors Quarterback Wolfgang Bernadiner ab und trug diesen über 40 Yards in die Endzone der Wiener. Nach einem weiteren Powerlauf von QB Michael Schöffauer und zwei schlechten PAT stand es somit nach zwei Vierteln 0:25 für die rot goldenen Adler aus Wiesen.
Auch die zweite Hälfte des Spiels verlief im Sinne der Eagles und so konnte mit knappen acht Minuten im dritten Viertel und nach zwei weiteren Passing-Touchdowns (Bruder, Szoldatics) erstmals in der Geschichte der Eagles die Mercy Rule ausgerufen werden. Jedoch wurde auch danach auf beiden Seiten des Balles nicht aufgehört zu spielen. Nun durfte wieder die laufende Abteilung der Eagles zeigen was sie kann. Runningback, Thomas Kietaibl konnte ebenfalls kurz vor Schluss mit einen 2 Yards-Lauf anschreiben. Den Schlusspunkt zum 51:0 setzte wieder das Schöffauer-Bruder Duo mit einem nennenswerten 40 Yards Passing-Touchdown. Neben den vielen Touchdowns der Eagles Offense muss man auch die Defense herausnehmen, die es nicht nur schaffte, jegliche Punkte der Super Seniors zu verhindern, sondern auch noch kaum Yards zuließ und mehrere Turnovers fabrizierte.
Das Coaching-Duo um Franz Kolohsar und Franz Unger war überglücklich über die unglaubliche Teamleistung und meinte: "Die Jungs konnten endlich das umsetzen was wir schon seit Wochen trainieren und immer wieder predigen. Es macht mich stolz so ein Team leiten zu dürfen. Nach so einer Teamleistung kann man dem Team nur gratulieren. Ein großer Dank gilt auch den SuperSeniors, welche über alle Viertel hinweg ein sehr faires Spiel ablieferten und außerdem als hervorragende Gastgeber mit Ihrer After Game Party zeigten was Football in Österreich bedeutet."
Das nächste, sogleich aber auch letzte Spiel der Eagles in dieser AFL Division 4 Saison findet am 7. Juni in Wiesen statt. Dabei empfangen die Adler den Ligafavoriten, die Vienna Knights2 um 15:00 Uhr. Die Super Seniors bestreiten ihr letztes Spiel am kommenden Samstag den 6. Juni bei den Carnuntum Legionaries.
Division 4
Vikings Super Seniors vs. Pannonia Eagles 0:51

(0:0/0:25/0:14/0:12)
Sonntag 31. Mai 2015 15:00 Uhr, Ravelinstrasse Wien

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