Im Monday Night Game zwischen den Atlanta Falcons und den Denver Broncos ging es für Peyton Manning nicht so weiter wie es vor einer Woche gegen die Pittsburgh Steelers hoffnungsvoll begann. Nach zwei Interceptions in den ersten beiden Drives führten die Falcons mit 10:0, die bis zur Halbzeit ihre Führung auf 20:7 ausbauen konnten. Manning warf zwar über 241 Yards und einen Touchdown, wurde aber ein drittes Mal intercepted. Besser machte es Matt Ryan auf der Gegenüberseite, der fehlerlos blieb und Touchdowns auf Tony Gonzales und Roddy White warf. Die Aufholjagd mit zwei Rushing Touchdowns von Willis McGahee kam zu spät – Atlanta siegte Montagnacht verdient mit 27:21.

Einen Reality Check erlebten aber auch andere Teams und dabei gab es mehrere veritable Überraschungen.

Die größte sicherlich war der Sieg der Arizona Cardinals in Foxboro bei den New England Patriots. Dabei kann man nicht mal sagen, dass die Patriots besonders schlecht agiert hätten, denn sie brachten offensiv deutlich mehr Yards als die Wüstenvögel aufs Feld, aber der Score lügt nicht. Es war ein geblockter Punt und die gute Pass Coverage, die Arizona am Ende zum Erfolg führte. Damit gehören die Cardinals mit den Texans, Chargers, 49ers, Falcons und Eagles dem elitären halben Dutzend der NFL an, das noch ungeschlagen ist.

Von Special Teams werden auch die Dallas Cowboys noch träumen. Die gastierten bei den Seattle Seahawks, die in der Vorwoche eben diesen Cardinals unterlagen. Wie die Niederlage einzuschätzen ist, das zeigte nun Woche 2. Die Cowboys gingen als Favorit und Superbowlsieger-Besieger in Washington vollends unter. Sie eröffneten mit einem Fumble beim Kickoff und einen geblockten Punt und fanden gegen eine konsequent agierende Seahawks Defense nie ins Spiel. Der ernüchternde und verdiente Endstand: 27:7 für Seattle.

RG3 in Spiellaune – Redskins verlieren trotzdem
Eine unerwartete Niederlage gab es auch für die Washington Redskins in Missouri. Zwar zeigte Rookie Quarterback Robert Griffin III erneut eine sehr gute Leistung – drei Touchdowns standen einem Pick gegenüber – die Stars des Abends hießen aber Sam Bradford (310 Passing Yards, 3TDS, INT) und Danny Amendola, der 15 (!) Pässe für 160 Yards und einen Touchdown fing. Da kann ihm selbst einen verlorenen Fumble verzeihen.

Philly minimal
Zum zweiten Mal in Folge gewannen die Philadelphia Eagles ein Spiel mit nur einem Punkt Vorsprung. War der Gegner in der Vorwoche mit Cleveland noch überschaubar und das 17:16 eigentlich eine kleine Enttäuschung für die Eagles, sieht ein 24:23 Sieg über Baltimore dann schon deutlich besser aus. Die Fans sahen ein aufregendes Spiel und einen offenen Schlagabtausch, den am Ende Eagles QB Michael Vick mit einem Lauf in die Ravens Endzone zu Gunsten der Seinen entschied.

NFL Woche 2

Green Bay Packers Chicago Bears  23 : 10
Carolina Panthers New Orleans Saints  35 : 27
New England Patriots Arizona Cardinals  18 : 20
Philadelphia Eagles Baltimore Ravens  24 : 23
Jacksonville Jaguars Houston Texans  7 : 27
Indianapolis Colts Minnesota Vikings  23 : 20
Buffalo Bills Kansas City Chiefs  35 : 17
Cincinnati Bengals Cleveland Browns  34 : 27
New York Giants Tampa Bay Buccaneers  41 : 34
Miami Dolphins Oakland Raiders  35 : 13
Seattle Seahawks Dallas Cowboys  27 : 7
St. Louis Rams Washington Redskins  31 : 28
Pittsburgh Steelers New York Jets  27 : 10
San Diego Chargers Tennessee Titans  38 : 10
San Francisco 49ers Detroit Lions  27 : 19
Atlanta Falcons Denver Broncos  27 : 21

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